Die Liturgiewissenschaft an der Universität Wien wurde vor 50 Jahren gegründet (Copyright: Ruth Bro’ek).
Anlässlich der Gründung des Instituts für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie an der Universität Wien vor 50 Jahren findet am 22. und 23. Juni 2017 an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien eine internationale Tagung statt. Kardinal Kurt Koch hält den Festvortrag unter dem Titel "Liturgie im Dienst der Einheit". "Das Lehrfach Liturgiewissenschaft ist in den Seminarien und den Studienhäusern der Orden zu den notwendigen und wichtigen Fächern und an den Theologischen Fakultäten zu den Hauptfächern zu rechnen", bestimmte das Zweite Vatikanische Konzil in seinem ersten verabschiedeten Dokument Sacrosanctum Concilium (Artikel 16) im Jahr 1963. Vier Jahre später wurde dieser Auftrag an der Universität Wien realisiert und an der Katholisch-Theologischen Fakultät am 8. Februar 1967 ein Institut für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie errichtet. Das fünfzigjährige Bestehen bietet Anlass dafür, Rückblicke auf die Geschichte der Disziplin, Einblicke in die gegenwärtige Forschung und Ausblicke auf die Zukunft des Faches zu geben. Kardinal Kurt Koch, Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, wird dazu in seinem Festvortrag über den Beitrag der Liturgie zur christlichen Einheit und die Bedeutung der Liturgiewissenschaft für Theologie und Ökumene sprechen sowie der Eucharistiefeier, mit der die Tagung eröffnet wird, vorstehen. Über das Selbstverständnis seiner Disziplin spricht der derzeitige Professor für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie an der Universität Wien, Hans-Jürgen Feulner, und führt damit in die Geschichte des Lehrstuhls ein.
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