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Pharmakologie
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Gesundheit - Pharmakologie - 30.04.2020
MedUni Wien testet Wirkstoff zur Behandlung von Covid-19
Die MedUni Wien testet im Rahmen einer klinischen Studie einen möglichen Wirkstoff zur Behandlung von Covid-19. Das synthetische Peptid wurde ursprünglich zur Behandlung von akutem Lungenversagen entwickelt und soll nun an PatientInnen, die an Covid-19 erkrankt sind, auf seine Wirksamkeit getestet werden.
Gesundheit - Pharmakologie - 23.04.2020
Prostatakrebs: Spezielles Gen weist auf bessere Überlebenschance hin
Prostatakrebs ist die am häufigsten diagnostizierte Krebserkrankung bei älteren Männern. Während der Tumor bei vielen nur langsam wächst und gut behandelt werden kann, ist der Verlauf bei manchen aggressiv und letal. In der gemeinsamen Arbeit eines Forschungsteams um Monika Oberhuber unter der Leitung von Lukas Kenner vom Institut für Klinische Pathologie der MedUni Wien und des COMET-Forschungszentrums CBmed in Graz konnte anhand einer Datenanalyse nachgewiesen werden, dass ein höheres Vorkommen des Gens PDK4 im Tumorgewebe auf eine bessere Prognose hinweisen kann.
Pharmakologie - Gesundheit - 21.04.2020
Phase-II-Studien als Hürde für die Medikamentenzulassung
Eine Studiengruppe der MedUni Wien an der Klinischen Abteilung für Rheumatologie der MedUni Wien/AKH Wien konnte auf Basis einer systematischen Analyse von Studien auf dem Gebiet der rheumatoiden Arthritis und Psoriasis-Arthritis zeigen, dass klinische Phase-II-Studien systematisch oft die Wirkung von Therapeutika überschätzen und es dadurch zu enttäuschenden Ergebnissen der darauffolgenden Phase-III-Studien kommen kann.
Pharmakologie - Innovation - 25.03.2020

Die steirische Forschung erregt anlässlich des Coronavirus erneut internationales Aufsehen: Das Biotech Start-up Innophore, die Universität Graz und das acib, Austrian Centre of Industrial Biotechnology, rufen gemeinsam mit der renommierten Harvard University ein Projekt ins Leben, in dem computerbasiert rund zwei Milliarden potenzielle Wirkstoffe gegen COVID-19 gescreent werden sollen.
Gesundheit - Pharmakologie - 03.02.2020
Krebs in Österreich: Präzisionsmedizin verlängert Lebensdauer und erhöht die Lebensqualität
Die Zahl der Krebs-Neuerkrankungen ist in Österreich zwischen 2009 und 2020 von 38. Fällen auf 41. Fälle pro Jahr angestiegen. Das ist ein Plus von acht Prozent. ExpertInnen erwarten bis 2030 einen Anstieg auf 43. Erkrankungen pro Jahr, was eine Zunahme von 14 Prozent wäre. Gleichzeitig gibt es aber auf den Gebieten der Diagnose und der Therapie positive Entwicklungen, die dazu führen, dass die Anzahl der Personen, die an Krebs versterben, zurückgeht und dass die Lebensdauer und die Lebensqualität der Betroffenen steigen.
Gesundheit - Pharmakologie - 18.12.2019
Neue Hoffnung für KrebspatientInnen durch personalisierte Medizin
In Österreich erkranken rund 40. Menschen pro Jahr an Krebs. In einem metastasierten, nicht heilbaren Stadium haben Therapien zum Ziel die Lebensqualität zu verbessern bzw. das Gesamtüberleben zu verlängern. In manchen Fällen versagen jedoch alle herkömmlichen Therapien, sodass eine Krankheitskontrolle nicht mehr möglich ist und die Tumorerkrankung weiter fortschreitet.
Pharmakologie - Gesundheit - 17.12.2019
Medikamenten-Entwicklung: Peptide aus der Natur als molekulare Botenstoffe für die Zellkommunikation
Eine wissenschaftliche Arbeitsgruppe am Institut für Pharmakologie der Medizinischen Universität Wien konnte in Kooperation mit der Universität Wien und ForscherInnen aus Australien in einer aktuellen Studie zeigen, dass ein aus einer Milbe gewonnenes Peptidhormon am menschlichen Vasopressin-2-Rezeptor (V2R) einen bestimmten sekundären Botenstoff aktiviert.
Gesundheit - Pharmakologie - 12.12.2019
Zielgerichtete Krebsbehandlung: Innovativer Therapieansatz könnte schwerwiegende Nebenwirkungen verhindern
Zielgerichtete, hochwirksame Krebstherapien werden sehr oft von belastenden Nebenwirkungen begleitet. Das ist zum Beispiel der Fall bei einer häufig eingesetzten Therapie, bei der der EGF-Rezeptor (EGFR) blockiert wird. Der EGFR ist ein Protein, das die Zellteilung aktiviert. Wird es ausgeschaltet, ist die Haut oft so stark von Entzündungen betroffen, dass die PatientInnen die Therapie abbrechen.
Gesundheit - Pharmakologie - 21.11.2019
Drogenkonsum der Mutter kann bei Kindern später Diabetes auslösen - Mechanismus entschlüsselt
Ein Studienteam am Zentrum für Hirnforschung der MedUni Wien hat in Kollaboration mit nationalen und internationalen Partnern gezeigt, dass der Missbrauch von Psychostimulanzien während der Schwangerschaft neben Schäden im Gehirn von Ungeborenen auch Entwicklungsstörungen in anderen Organen auslösen kann.
Pharmakologie - 05.11.2019
Thrombosen: Wirkstoff Rivaroxaban bald auch für Kinder verfügbar
Medikamente können bei Kindern andere Wirkungen haben als bei Erwachsenen, was nicht nur eine Frage der richtigen Dosierung ist. Dennoch gibt es bisher noch wenige, speziell für diese Patientengruppe geprüfte und zugelassene Medikamente. Zur Behandlung von Thrombosen erhalten Kinder bisher Heparin und Vitamin K-Antagonisten, die problematisch und nicht für Kinder zugelassen sind.
Gesundheit - Pharmakologie - 21.10.2019
Anästhesieverfahren bei Brustkrebs-OP hat keinen Einfluss auf Rückfallrisiko
Eine der weltweit größten Anästhesie-Studien unter Mitwirkung der MedUni Wien und des AKH Wien konnte zeigen, dass nach kurativen Brustkrebs-Operationen, die unter Vollnarkose mit Opioiden durchgeführt werden, kein größeres Risiko für die Wiederkehr des Tumors besteht als jene, die mittels Regionalanästhesie erfolgen.
Gesundheit - Pharmakologie - 14.10.2019
Personalisierte Medizin in der Krebsbehandlung: Start der Forschungskooperation CBmed und Roche Österreich
CBmed, das K1-Kompetenzzentrum für patientenorientierte Biomarkerforschung in der Medizin, und Roche Österreich starten eine Forschungskooperation. Ziel der zwei Forschungsprojekte ist es, die softwaregestützte Entscheidungsunterstützung für ÄrztInnen in der personalisierten Krebsbehandlung voranzutreiben.
Pharmakologie - Gesundheit - 14.10.2019
BRCA1-Mutation: Medikament gegen gefährlichen Brustkrebs in Sicht
Mit der beidseitigen Brustentfernung von Angelina Jolie ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt, zählt die erbliche BRCA1-Mutation zu den gefährlichsten Brustkrebsarten: 80% der Trägerinnen erkranken im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs, 50% an Eierstockkrebs. In Zukunft könnte sich das jedoch ändern - aufgrund eines vorbeugend wirkenden Impfstoffs, der derzeit in einer von der MedUni Wien geleiteten internationalen Phase III-Präventionsstudie getestet wird.
Pharmakologie - Gesundheit - 01.10.2019
Herzinsuffizienz-Medikamente oft zu gering dosiert
Wichtige Medikamente zur Behandlung von Herzinsuffizienz werden oft in niedrigeren Dosierungen verschrieben als die internationalen Richtlinien vorgeben. Eine Studie unter Mitwirkung der MedUni Wien zeigt eine übervorsichtige Verabreichung der gängigsten Medikamentengruppen durch die behandelnden ÄrztInnen auf.
Gesundheit - Pharmakologie - 30.09.2019
Zusammenhang zwischen Dosierung und Potenz von Statinen mit Osteoporose nachgewiesen
Ein ForscherInnenteam der MedUni Wien rund um die EndokrinologInnen und Gender-MedizinerInnen Michael Leutner und Alexandra Kautzky-Willer sowie der Abteilung für komplexe statistische Systeme um Peter Klimek und Caspar Matzhold in Kooperation mit dem Complexity Science Hub Vienna konnte erstmalig anhand von mehreren Millionen Datensätzen zeigen, dass es einen Zusammenhang zwischen der Potenz und Dosierung von Statinen mit einer Diagnose von Osteoporose gibt.
Gesundheit - Pharmakologie - 02.09.2019
T-PLL-Leukämie: Wissenschaftliche Geburtsstunde durch internationale Konsensus-Kriterien aus Wien
Die T-Prolymphozyten-Leukämie (T-PLL) ist die bösartigste Form aller bekannten Leukämiearten. Obwohl es mittlerweile viele Krebsmedikamente gibt, sind die therapeutischen Erfolge für T-PLL-PatientInnen gering. Internationale Studien wurden bisher nicht durchgeführt und singuläre Studien sind kaum miteinander vergleichbar, weil Diagnosekriterien und Kriterien zur Beurteilung vom Therapieansprechen unterschiedlich waren.
Chemie - Pharmakologie - 27.08.2019

Einem Forschungsteam um Nuno Maulide von der Fakultät für Chemie der Universität Wien gelang in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum für Molekulare Medizin (CEMM) der ÖAW die Entwicklung eines eigentlich als Naturstoff vorkommenden modifizierten Wirkstoffs, der künftig in der Medikamentenentwicklung als Immunsupressivum verwendet werden könnte.
Gesundheit - Pharmakologie - 12.08.2019
HIV-Infektion erhöht Risiko für einige andere Krankheitssymptome
Menschen, die mit dem HI-Virus infiziert sind, haben eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, im Laufe ihres Lebens auch bestimmte andere Krankheitssymptome zu entwickeln. Eine umfassende internationale Analyse von über 3.
Gesundheit - Pharmakologie - 31.07.2019
Magenschutz-Medikamente können Allergien auslösen
Arzneimittel für Magenschutz werden weitflächig eingesetzt. Eine Studie der MedUni Wien in Kooperation mit den Sozialversicherungsträgern konnte nun anhand von quantitativen Verschreibungsdaten aus Österreich nachweisen, dass Magenschutzmedikamente (vor allem sogenannte Protonenpumpenhemmer, auch PPI) mit der nachfolgenden Verschreibung von Allergie-Medikamenten in Zusammenhang stehen.
Gesundheit - Pharmakologie - 29.07.2019
Neue Therapie-Option bei nicht-alkoholischer Fettleber
Die positive Wirkung der synthetisch hergestellten Gallensäure mit dem Wirkstoff nor-Ursodeoxycholsäure (Nor-Urso) bei der bisher unheilbaren Lebererkrankung primär sklerosierende Cholangitis (PSC) wurde an der Klinischen Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie der MedUni Wien unter Leitung von Michael Trauner bereits vor rund zwei Jahren gezeigt.




