HIV-Infektion erhöht Risiko für einige andere Krankheitssymptome

Menschen, die mit dem HI-Virus infiziert sind, haben eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, im Laufe ihres Lebens auch bestimmte andere Krankheitssymptome zu entwickeln. Eine umfassende internationale Analyse von über 3. Studien zum Thema HIV unter Mitwirkung der MedUni Wien hat mehrere Outcomes als HIV-bedingt identifiziert, acht davon können ganz eindeutig einer Infektion mit dem AIDS-Erreger zugerechnet werden: COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung), Atemnot, Husten, Anämie (Blutarmut), mütterliche Sepsis, schwangerschaftsbedingte Mortalität, sowie Knochenfrakturen und ischämische Herzkrankheit. Eine internationale Studiengruppe unter Mitwirkung der MedUni Wien hat eine sogenannte Umbrella-Analyse durchgeführt. Bei diesem relativ neuen statistischen Tool handelt es sich um eine Analyse von Meta-Analysen und besitzt damit die höchste Evidenzstufe. Die Umbrella-Studie untersuchte die Ergebnisse von 20 Meta-Analysen, die ihrerseits insgesamt 3. Studien zum Thema HIV und AIDS beinhalten.
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