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Medizinische Universität Wien


Ergebnisse 481 - 500 von 961.


Gesundheit - Biowissenschaften - 09.03.2021
Neuer Therapieansatz für Senkung des Thromboserisikos entdeckt
Der thrombotische Verschluss von Blutgefäßen führt zu Herzinfarkten, Schlaganfällen und venösen Thromboembolien und stellt die Hauptursache für frühzeitige Todesfälle weltweit dar. Eine neue Studie der Forschungsgruppe von Christoph Binder, Principal Investigator am CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie Professor an der Medizinischen Universität Wien, erklärt nun, wie Antikörper des Typs Immunglobulin-M (IgM) Thrombosen verhindern können.

Gesundheit - Mathematik - 08.03.2021
Therapiewahl bei Brustkrebs: Mathematik für die Präzisionsmedizin
Die präzise Therapiewahl bei Brustkrebs hängt entscheidend vom Status der Hormonrezeptoren (für Östrogen und Progesteron) ab. Deren konventionelle Bestimmung mittels Immunohistochemie (IHC) hat eine gewisse Fehlerrate, die durch Hinzunahme von Genomdaten gesenkt werden kann. Bereits die konventionelle Statistik liefert eine nennenswerte Verbesserung, doch nun können mittels Entscheidungstheorie vor allem widersprüchliche Befunde optimal vereinigt werden.

Gesundheit - Biowissenschaften - 05.03.2021
Vielversprechender metallhaltiger Wirkstoffkandidat für Tumortherapie
BOLD-100 ist ein rutheniumhaltiger Wirkstoffkandidat, der an der Universität Wien entscheidend mitentwickelt wurde und derzeit in klinischen Studien an Krebspatient*innen vielversprechende Resultate zeigt. Der Wirkmechanismus dieser Metallverbindung ist jedoch noch nicht restlos aufgeklärt. Forscher*innen der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien konnten nun nachweisen, dass BOLD-100 an ribosomale Bestandteile in den Tumorzellen bindet.

Gesundheit - Psychologie - 05.03.2021
Medizinische Universität Wien und FH Joanneum bringen neues EU-Projekt über Demenzforschung nach Österreich
Im Forschungsvorhaben LETHE werden ein datenbasiertes Vorhersagemodell zur Früherkennung des individuellen Demenzrisikos sowie eine Methode der digitalen Intervention zur Vorbeugung einer Verschlechterung der geistigen Leistungsfähigkeit entwickelt. Das Institut eHealth der FH Joanneum leitet das mit sechs Millionen Euro dotierte Horizon-2020-Projekt, die Medizinische Universität Wien ist als leitendes klinisches Zentrum dabei.

Gesundheit - Biowissenschaften - 05.03.2021
Neue molekulare Mechanismen bei chronischen Hautentzündungen identifiziert
Häufig auftretende chronische Hautentzündungen wie die Atopische Dermatitis (AD oder Neurodermatitis) und Psoriasis (Schuppenflechte) haben unterschiedliche Ursachen wie zum Beispiel genetische Prädisposition, Stress oder Allergene. In der biomedizinischen Wissenschaft werden diese häufig auftretenden Hauterkrankungen zumeist einem gestörten Immunsystem zugeschrieben, obwohl die auffällige Verdickung und Schuppung der Epidermis, also der äußersten Hautschicht, auch auf eine Störung der Epithelzellen hinweist.

Gesundheit - Biowissenschaften - 04.03.2021
SARS-CoV-2-Mutationen können die Immunüberwachung von menschlichen T-Killerzellen erschweren
Die körpereigene Immunantwort spielt beim Verlauf einer SARS-CoV-2 Infektion eine entscheidende Rolle. Neben den Antikörpern sind auch sogenannte T-Killerzellen dafür verantwortlich, Viren im Körper aufzuspüren und unschädlich zu machen. WissenschafterInnen des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie der Medizinischen Universität Wien zeigten nun in einer Studie, dass SARS-CoV-2 sich durch bestimmte Mutationen für die Immunantwort durch T-Killerzellen unerkennbar machen kann.

Gesundheit - 03.03.2021
Transplantationsmedizin: Zwei Spenderorgane desselben Spenders gleichzeitig optimiert
Im neu etablierten Perfusionsraum an AKH Wien und MedUni Wien konnten erstmals zwei Spenderorgane desselben Spenders parallel perfundiert werden Ex-situ organ perfusion of donor organs is one of the most promising innovations in transplantation medicine. The process involves flushing explanted donor lungs or donor livers with special solutions in specially designed machines and continuously monitoring their function.

Gesundheit - Biowissenschaften - 01.03.2021
Körpereigenes Enzym als Ansatzpunkt für COVID-19-Therapien
Das Enzym ACE2 in der Membran von Körperzellen spielt normalerweise eine Rolle bei der Regulation des Blutdrucks und des Schutzes bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Coronavirus SARS-CoV-2 nutzt es zum Andocken an die Körperzellen, um sie zu infizieren. Bisher herrschte die Annahme, dass die Konzentration des Enzyms bei COVID-19-Infektionen im Körper sinkt, weshalb ein neu entwickeltes Medikament (gentechnisch hergestelltes ACE2) darauf abzielt, diese zu erhöhen.

Gesundheit - Chemie - 01.03.2021
Brustscreening: Einfache MRT-Messung der Brust könnte Biopsien um 30 Prozent senken
Brustkrebs ist die häufigste tödliche Krebserkrankung bei Frauen. Eine rechtzeitige Früherkennung erhöht die Heilungschancen der Betroffenen. Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein exaktes Verfahren, um Tumoren des Brustgewebes zu erkennen und zu klassifizieren. Manchmal ist sie aber ,,zu genau", was eine weitere Abklärung (Biopsie) nötig macht und in manchen Fällen sogar zur sogenannten Überbehandlung, also zu unnötigen Operationen, führen kann.

Gesundheit - Biowissenschaften - 17.02.2021
Wie Entzündungs-Signalmoleküle zur Krebsentstehung beitragen
Ein Forscherteam der MedUni Wien unter der Leitung von Johannes A. Schmid am Zentrum für Physiologie und Pharmakologie, Institut für Gefäßbiologie und Thromboseforschung, konnte eine bisher unbekannte molekulare Verbindung zwischen einem Signalmolekül der Entzündung und einem der wichtigsten Krebs verursachenden Gene identifizieren.

Gesundheit - 10.02.2021
Brustkrebs: Neues Konzept optimiert Behandlungen
Ein neuer ,,Wegweiser" zur optimalen Brustkrebsbehandlung soll die bestmögliche Vorbereitung vor einer Operation sicherstellen. Eine internationale Arbeitsgruppe hat ein medizinisches Konzept erstellt, das die betroffenen Frauen vom Zeitpunkt der Diagnose über den Weg der Chemotherapie bis hin zur tatsächlichen Operation begleitet und so unnötige Brustamputationen verhindern soll.

Pharmakologie - Biowissenschaften - 10.02.2021
Strategien der Natur für die Entwicklung neuer Wirkstoffe nutzen
Die Dimerisierung (Anm. Verknüpfung von zwei gleichen oder unterschiedlichen Molekülen) der menschlichen Neuropeptide Oxytocin und Vasopressin kann zu neuartigen pharmakologisch-wirksamen Molekülen führen. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung von MedUni Wien und Universität Wien zeigt in einer aktuellen Studie, dass dimerisierte und dadurch deutlich größere Versionen von Oxytocin und Vasopressin noch immer ihre Rezeptoren aktivieren können.

Gesundheit - Pharmakologie - 08.02.2021
Diabetes 2: Medikamente verursachen zunächst höhere Zuckerproduktion
SGLT-2-Hemmer sind zentrale Medikamente bei der Behandlung des Diabetes Mellitus. Ihre genauen Wirkmechanismen waren bisher allerdings noch unklar. In einer Studie konnte eine Forschungsgruppe um Peter Wolf, Martin Krssak und Michael Krebs von der Universitätsklink für Innere Medizin III der MedUni Wien mittels Magnetresonanz-Spektroskopie (MRS) zeigen, dass es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen der Zuckerausscheidung über die Niere und der Neubildung von Zucker in der Leber gibt.

Gesundheit - Pharmakologie - 05.02.2021
Neues Medikament könnte Cholesterinsenkung revolutionieren
Ein revolutionärer Therapieansatz ist vergangenes Wochenende weltweit zum ersten Mal an der Klinischen Abteilung für Kardiologie von AKH Wien und MedUni Wien angewandt worden. Erhöhte Cholesterinwerte zählen zu den häufigsten Ursachen für Herzinfarkt und Schlaganfall. Mit dem neuen Medikament kann mit nur zwei Injektionen im Jahr das LDL-Cholesterin um die Hälfte reduziert werden.

Gesundheit - Biowissenschaften - 04.02.2021
Innovation aus Wien: Ultraschall zur Behandlung von Gehirnkrankheiten
Ultraschall kann nicht nur als bildgebendes Verfahren eingesetzt werden, mit gezielten Ultraschallimpulsen lässt sich eine Reihe an Gehirnerkrankungen, die bisher nur eingeschränkt therapierbar sind, punktgenau behandeln. Einige revolutionäre Verfahren dieser Art wurden in den vergangenen Jahren maßgeblich in Toronto und auch an der MedUni Wien entwickelt.

Gesundheit - Biowissenschaften - 02.02.2021
KrebspatientInnen in Österreich profitieren vom Fortschritt in der maßgeschneiderten Behandlung
Laut Statistik Austria sinkt seit rund zwei Jahrzehnten die Zahl der Menschen, die in Österreich jährlich an Krebs versterben. Die Gründe dafür sind eine frühere Diagnosestellung und Verbesserungen in der Therapie. Laut den KrebsexpertInnen von MedUni Wien und AKH Wien hat die Weiterentwicklung der sogenannten ,,Präzisionsmedizin" einen wesentlichen Anteil an diesem Trend.

Biowissenschaften - Gesundheit - 29.01.2021
Neueste Lasertherapie bei Eingriffen am Gehirn erstmalig angewendet
An der Universitätsklinik für Neurochirurgie von AKH Wien und MedUni Wien wurde die OP-Ebene vor wenigen Wochen auf international höchstmögliches Niveau adaptiert und bei laufendem Betrieb mit modernster Bildgebung ausgestattet. Den medizinischen Fachkräften der Klinik steht nun unmittelbar angrenzend an den neurochirurgischen OP-Saal ein Hochfeld-Magnetresonanztomograf zur Verfügung, der erlaubt, intraoperativ den Operationsfortschritt zu überprüfen und damit noch präziser gesteuerte Operationen im Gehirn oder Rückenmark ermöglicht.

Gesundheit - Biowissenschaften - 29.01.2021
Neurodermitis: Krankheitsgedächtnis der Haut
ForscherInnen der Meduni Wien und des CeMM konnten zeigen, dass sich bestimmte Populationen von Immunzellen in der Haut von Neurodermitis-Betroffenen festsetzen und auch nach einjähriger erfolgreicher Therapie noch vorhanden sind. Diese Zellen aus der Gruppe der dendritischen Zellen und T Helferzellen sind durch die Produktion bestimmter Entzündungsbotenstoffe charakterisiert, welche die Aktivität der Neurodermitis befeuern.

Gesundheit - 28.01.2021
Schlafstörungen: Betroffene schätzen reale Schlafenszeit oft falsch ein
Schlafstörungen: Betroffene schätzen reale Schlafenszeit oft falsch ein
Menschen mit Schlafstörungen haben oft eine Fehlwahrnehmung ihres tatsächlichen Schlafverhaltens. Eine Forschungsgruppe um Karin Trimmel und Stefan Seidel von der Universitätsklinik für Neurologie der MedUni Wien (Ambulanz für Schlafstörungen und schlafassoziierte Störungen) erhob nun mittels Auswertung von Polysomnographien, bei welchen Formen eine Differenz zwischen Eigenwahrnehmung und Messresultaten auftritt, und ob es dafür begünstigende Faktoren gibt.

Gesundheit - Physik - 20.01.2021
Darstellung der menschlichen Netzhaut mit miniaturisiertem Spektrometer
Am Zentrum für Medizinische Physik und Biomedizinische Technik der MedUni Wien wurden erstmals in vivo Bilder von menschlicher Netzhaut mit miniaturisiertem Spektrometer für optische Koheränztomographie generiert. Das Ziel eines miniaturisiertem optischen Kohärenztomographen (OCT, aus dem englischen Optical Coherence Tomography), der auf einem photonischen Chip integriert ist, ist der Realität einen Schritt nähergekommen.