Karsten Held (l.) und Motoharu Kitatani
Bis heute gibt es keine exakte Rechenmethode, um supraleitende Materialien zu beschreiben. An der TU Wien gelang nun aber ein wichtiger Schritt in diese Richtung und damit auch besseres Verständnis warum gängige Materialien Supraleitung nur bei ca. -200 °C zeigen. Warum muss es immer so kalt sein? Man kennt heute eine ganze Reihe Materialien, die unter bestimmten Bedingungen elektrischen Strom völlig ohne Widerstand leiten ' dieses Phänomen bezeichnet man als Supraleitung. Doch all diese Materialien haben ein gemeinsames Problem: Sie werden nur bei extrem niedrigen Temperaturen supraleitend. Seit vielen Jahren versucht man, theoretische Rechenmodelle zu finden, um diese Tatsache zu beschreiben und zu verstehen. Ganz gelungen ist das bis heute nicht. Doch an der TU Wien wurde nun eine neue Methode entwickelt, mit der man die Temperaturabhängigkeit der Supraleitung deutlich besser verstehen kann als bisher.
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