Matea Ban im Labor
Auch das härteste Gestein hält nicht ewig. Regen und Temperaturschwankungen können alte Gebäude aus Stein im Lauf der Zeit schwer beschädigen, das Material wird rissig und beginnt zu bröckeln. Verantwortlich dafür ist eine Vielzahl von Effekten, die nun im EU-Projekt ,,Nano Cathedral" genau erforscht werden - einen wesentlichen Beitrag dazu leistet die TU Wien. Das Ziel ist, nanotechnologisch wirksame Substanzen zu finden, mit denen man das Gestein nachhaltig schützen und kunsthistorisch wertvolle Gebäude vor dem Verfall bewahren kann. Materialforschung für die Kunstgeschichte - ,,In unserem Forschungsprojekt kommen Kulturund Naturwissenschaften zusammen", sagt Matea Ban vom Forschungsbereich Ingenieurgeologie (Institut für Geotechnik). Sie weiß genau, wie problematisch die Alterung von Gestein für alte Gebäude sein kann: An der Universität für Angewandte Kunst beschäftigte sie sich mit der Konservierung und Restaurierung von Gebäuden, nun verfolgt sie in den Labors der TU Wien einen materialwissenschaftlichen Ansatz. ,,Wir untersuchen sowohl Steine alter Bauwerke als auch Gesteinsproben aus Steinbrüchen", erklärt Matea Ban.
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