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Chemie



Ergebnisse 21 - 35 von 35.


Umwelt - Chemie - 25.05.2016
Klimaforschung: Verschmutzte Luft führt nicht zu mehr Wolken
Klimaforschung: Verschmutzte Luft führt nicht zu mehr Wolken
Wolkiger als bisher vermutet präsentierte sich das Klima vor der industriellen Revolution. Diesen Rückschluss lassen neueste Experimente am CERN zu, an dem auch Aerosolphysiker der Universität Wien beteiligt waren. Wie sich beim CLOUD-Experiment zeigt, produzieren organische Dämpfe, die von Bäumen in die Umgebung abgegeben werden, zahlreiche Aerosolpartikel in der Atmosphäre.

Biowissenschaften - Chemie - 12.05.2016
Die Länge macht den Geschmack
Die Länge macht den Geschmack
Apfel, Banane oder Honig? ,,Hefezellen bilden bei der alkoholischen Gärung Substanzen, die sehr geruchsintensiv sein können", sagt der Molekularbiologe Dr. Christoph Heier. ,,Sie können außerdem - abhängig von der Art und Länge der Fettsäure - nach verschiedenen Früchten riechen und sind mitverantwortlich für das spezifische Aroma von Brauerzeugnissen wie Wein oder Bier." Heier und sein Kollege Philipp Aschauer, MSc, haben am Institut für Molekulare Biowissenschaften der Universität Graz Bäckerhefe genauer unter die Lupe genommen.

Chemie - 04.05.2016
Den Molekülen beim Reagieren zusehen
Der genaue Ablauf einer chemischen Reaktion mit komplizierten Zwischenschritten ist experimentell sehr schwer zugänglich. Nun gelang es, die Zwischenprodukte Molekül für Molekül direkt abzubilden. Bei komplizierten chemischen Reaktionen sind nicht nur bestimmte Ausgangsmoleküle und Endprodukte im Spiel, sondern auch verschiedene Zwischenprodukte.

Astronomie & Weltraum - Chemie - 06.04.2016
Eisenstaub aus dem All am Meeresgrund
Eisenstaub aus dem All am Meeresgrund
Internationale ForscherInnen, darunter die Isotopenforscher Robin Golser und Peter Steier, haben bewiesen, dass nicht eine, sondern mehrere Sternenexplosionen in den letzten zehn Mio. Jahren ihre Spuren auf der Erde hinterlassen haben. Sie untersuchten Tiefseeproben aus drei Ozeanen, u.a. am Teilchenbeschleuniger VERA der Uni Wien.

Astronomie & Weltraum - Chemie - 06.04.2016
Interstellares Eisen in der Tiefsee gefunden
Interstellares Eisen in der Tiefsee gefunden
Einem internationalen ForscherInnenteam unter Federführung von Anton Wallner von der Australian National University ist es gelungen, die interstellaren Überreste mehrerer Supernova-Explosionen am Meeresgrund von drei Ozeanen nachzuweisen. Die neuen Daten aus verschiedenen Tiefseearchiven zeigen, dass das Material von massereichen Sternen außerhalb unseres Sonnensystems kommen muss.

Chemie - 30.03.2016
Gift im Fisch
Gift im Fisch
Seefisch ist dafür bekannt, dass sich in ihm giftige Spurenelemente wie Quecksilber oder Arsen anreichern können. Diese werden an organische Verbindungen gebunden, die sich auch in Zellbestandteilen, zum Beispiel Membranen, wiederfinden. ChemikerInnen der Uni Graz aus der Arbeitsgruppe um Kevin Francesconi haben nun bisher unbekannte Arsenverbindungen in Heringsrogen nachgewiesen.

Biowissenschaften - Chemie - 21.03.2016
Die Blüte im Auge
Die Blüte im Auge
Das Mädchenauge (Coreopsis grandiflora) verdankt seine gelbe Farbe u.a. auch einem bestimmten Enzym: der Auronsynthase. Der Chemikerin Annette Rompel ist es nun erstmals gelungen, .. (Foto: Großblumiges Mädchenauge (Coreopsis grandiflora), Hugo.arg CC BY-SA 3. Was haben Walnussblätter, Champignons und Mädchenaugen gemeinsam? Sie enthalten große Mengen an jenen Enzymen, die auch für Bräunungsreaktionen in Bananen oder Äpfeln verantwortlich sind.

Astronomie & Weltraum - Chemie - 17.03.2016
Satelliten der Universität Wien und der TU Graz liefern erste Forschungsergebnisse
Am 25. Februar 2013 starteten zwei österreichische Satelliten - UniBRITE für die Universität Wien und BRITE-Austria für die TU Graz - von Indien aus ihre Nanosatelliten-Mission "BRITE-Constellation" ins All. Mit dabei: Ein neues Diagnoseverfahren zur Erforschung der Struktur von hellen, massereichen Sternen, das die Universität Wien auf dem Gebiet der Asteroseismologie international positioniert.

Chemie - Gesundheit - 15.03.2016
Wenn Chemiker mit Molekülen spielen
Wenn Chemiker mit Molekülen spielen
Von der pharmazeutischen Industrie bis hin zur Materialwissenschaft - Stickstoffverbindungen spielen dabei eine wichtige Rolle. Einem interdisziplinären Team um die ChemikerInnen Nuno Maulide und Leticia González ist es nun gelungen, solche Heterozyklen billiger und umweltschonender herzustellen. Eine große Verbindungsklasse mit außergewöhnlich diversen Anwendungsgebieten: Fast jedes zweite Medikament, das für die klinische Anwendung zugelassen wird, enthält das grundlegende Strukturmotiv der Heterozyklen.

Chemie - Gesundheit - 15.03.2016
Wenn Chemiker Lego spielen
Wenn Chemiker Lego spielen
Neue ökonomische Wirkstoffsynthesen durch Kombination von organischer und theoretischer Chemie Stickstoffhaltige Verbindungen sind von großem Wert für die pharmazeutische und agrochemische Industrie sowie die Materialwissenschaft. Einem interdisziplinären Team um Nuno Maulide und Leticia González von der Fakultät für Chemie ist es gelungen, verschiedene Produktklassen dieser so genannten Heterozyklen durch modulare Kombination einfacher Bausteine - wie einzelne Legosteine - selektiv herzustellen.

Chemie - 15.03.2016
Eintopf-Rezept für organische Elektronik
An der TU Wien wurde ein neues Verfahren für die Herstellung von Cyanoarenen entwickelt, die eine wichtige Rolle in der organischen Elektronik spielen. Die meisten Halbleiter, die heute in der Elektronik verwendet werden, basieren auf Silizium, allerdings lassen sich auch bestimmte organische Materialien für elektronische Bauteile nutzen.

Chemie - Gesundheit - 08.03.2016
Chirale Moleküle: Gleich und doch verschieden
Chirale Moleküle: Gleich und doch verschieden
Bei der Herstellung von so genannten chiralen Molekülen beschreiten Chemiker der Universität Wien um Nuno Maulide neue Wege. Chirale Moleküle liegen in zwei spiegelbildlichen Formen vor, die sich nicht vollständig decken und sich daher zueinander wie unsere linke und rechte Hand verhalten. Obwohl sie strukturell ident sind, kann es sein, dass eine dieser Formen nach Minze, die andere aber nach Kümmel riecht.

Physik - Chemie - 04.02.2016
Maßgeschneiderte Materialien: Doktoratskolleg verlängert
Im Doktoratskolleg ,,Solids4Fun" werden Materialeigenschaften erforscht, erklärt und verbessert. Der FWF verlängert das erfolgreiche Programm nun um vier Jahre.

Chemie - Physik - 19.01.2016
Hochleistungsmaterial Polyimid - erstmals eckig
Mit einem neuen Syntheseverfahren, entwickelt an der TU Wien, lässt sich das extrem widerstandsfähige Material Polyimid erstmals in Form kantiger Partikel herstellen. Konstantin Kriechbaum, D. Alonso Cerrón-Infantes, Berthold Stöger und Miriam M. Unterlass (Kriechbaum, Cerrón-Infantes, Unterlass: Institut für Materialchemie.

Geschichte & Archeologie - Chemie - 08.01.2016
Der Mensch formt ein neues Erdzeitalter
Der Mensch hat das Gesicht der Erde massiv verändert. Für den Geologen Michael Wagreich von der Universität Wien und seine internationalen KollegInnen wurde mit Beginn des 20. Jahrhunderts mit dem Anthropozän ein neues Erdzeitalter eingeläutet. (Foto: B-Lichtet.de - Vattenfall-0354, Michael Lehmann, Flickr CC BY ) Der Mensch hat die Erde massiv verändert.