Der Wald gerät durch den Klimawandel unter Druck. ForscherInnen suchen nach Auswegen für die Bewirtschaftung. Foto: pixabay
Der Klimawandel betrifft in besonderem Maße Europas höher gelegene Regionen. Wie lange etwa unsere Fichtenwälder noch bestehen und wie man die Berghänge in Zukunft bewirtschaften soll, erforscht ein EU-Projekt unter der Leitung von Ao.Univ. Manfred Lexer vom Institut für Waldbau der Universität für Bodenkultur in Wien. Dr. Heimo Truhetz vom Wegener Center für Klima und Globalen Wandel der Karl-Franzens-Universität Graz steuert die nötigen Klimadaten bei. Der Wald ist Holzlieferant und Lebensraum für viele Arten, gleichzeitig Kohlenstoffspeicher und bietet Schutz vor Naturgefahren, um nur einige Ökosystemleistungen zu nennen. ,,Durch die Erderwärmung gerät er vielerorts zunehmend unter Stress", betont Truhetz. In den tiefer gelegenen Bereichen der Berggebiete steigt mit zunehmenden Temperaturen die Verdunstung, wodurch einige Baumarten nicht mehr ausreichend Wasser bekommen.
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