Neue biologische Ansätze für die Synthesechemie

Die Werkzeugkiste für den synthetischen Biologen.
Die Werkzeugkiste für den synthetischen Biologen.
Die Pharmaindustrie ist auf der Suche nach nachhaltigen und kostengünstigen Herstellungsverfahren für Medikamente. Im Rahmen des CHEM21-Projekts haben Projektteams an der TU Graz und am Kompetenzzentrum acib gentechnische Werkzeuge entwickelt, um in Zukunft maßgeschneiderte Mikroorganismen für die Arzneimittelproduktion schnell und einfach zur Verfügung zu stellen. In klassischen Produktionsprozessen werden oftmals bis zu 100 kg an Rohstoffen eingesetzt, um 1 kg an Wirkstoff für Medikamente herzustellen. Diese Ineffizienz stellt nicht nur ein Problem für die Umwelt dar, sondern ist auch maßgeblich für den Preis von Arzneimitteln verantwortlich. Die Knappheit von Edelmetallen wie Platin ist zusätzlich problematisch für die Pharmaindustrie, da diese in vielen Synthesewegen als Katalysatoren eingesetzt werden. Um diese Probleme nachhaltig lösen zu können, braucht es innovative alternative Produktionsmethoden. Das von der EU und von der Innovative Medicines Initiative (IMI) geförderte Projekt CHEM21 arbeitet daran, genau solche neuen Methoden für die Pharmaindustrie des 21.
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