Hans Popper Lecture 2018: Progression und Regression von fortgeschrittenen chronischen Leber-Erkrankungen

Seit ihrer Einführung im Jahr 2011 würdigt die MedUni Wien mit der jährlichen ,,Hans Popper Lecture" das Andenken und die Errungenschaften eines der wichtigsten Begründer der modernen Hepatologie. Unter dem Titel ,,The Course of Advanced Chronical Liver Disease (ACLD) - a bidirectional journey" referiert am 28. November 2018 (14 Uhr, Jugendstilhörsaal, Rektoratsgebäude der MedUni Wien, Spitalgasse 23, 1090) der internationale Leber-Experte Jaime Bosch aus Barcelona bzw. von der Uni Bern - im Mittelpunkt stehen insbesondere die Leberzirrhose und die portale Hypertension, deren Ursachen, Verlauf und Therapie-Optionen im Fokus. In diesen Bereichen gibt es zwischen Bosch und der Klinischen Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie der Universitätsklinik für Innere Medizin III der MedUni Wien unter der Leitung von Michael Trauner eine langjährige Kooperation. ,,Der Begriff Zirrhose ist nach heutigem Forschungsstand nicht mehr passend", betont Trauner - das ist auch ganz im Sinne Boschs, der dies erst vor kurzem in einem Artikel in der Schweizer Medizin-Zeitschrift ,,Ars Medici Dossier" unterstrich und dabei den Terminus ,,Zirrhose" als ,,nicht besonders glücklich" bezeichnete. Daher verwenden die Experten heute - wie im Referat zur Popper Lecture 2018 am 28. November - zunehmend den Begriff ,,fortgeschrittene chronische Lebererkrankung" oder anglistisch ,,ACLD". Der Begriff Zirrhose selbst wurde ursprünglich im 19.Jahrhundert geprägt und geht eigentlich auf eine Gelbfärbung der Leber zurück, die im Rahmen der Erkrankung auftreten kann - aber auch nicht zwingend vorhanden sein muss.
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