Der Reiz des Abstrakten

Jürgen Hartler forscht zwischen Graz und Kalifornien. © Baustädter - TU Graz
Jürgen Hartler forscht zwischen Graz und Kalifornien. © Baustädter - TU Graz
Zu Hobbies wie Schwimmen kommt Jürgen Hartler kaum, dabei hat er an der University of California, wo er seine Forschungen an der Massenspektrometrie von Lipiden vertieft, das Meer quasi vor der Tür. ,,Bisher hatte ich noch nicht so viel Zeit für den Strand", erzählt der Bioinformatiker, der seit Oktober 2018 ein akademisches Jahr am Department of Pharmacology an der Universität von Kalifornien verbringt. Warum Kalifornien? - ,,Weil die pharmakologische Fakultät an der Universität von Kalifornien San Diego in der Lipid-Forschung eine ganz große Nummer ist", sagt Hartler. Der gebürtige Südburgenländer ist Visiting Scholar am Ed Dennis Lab , dem Entstehungsort der Lipid Maps. ,,Hier wurde die Kategorisierung der Lipide durchgeführt. Das Lab hat sehr gute Verbindungen zur Pharmaindustrie und Medizin, und es ist an sehr großen Studien beteiligt." Dieses Netzwerk ist vorteilhaft für einen Forscher wie Hartler, der zur Identifizierung der Lipide selbst schon einiges beigetragen hat. Für die Entwicklung einer computergestützten Identifizierung von Lipiden mittels Massenspektrometrie (MS) wurde der Forscher der TU Graz im Frühjahr 2019 mit dem renommierten Mattauch-Herzog-Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Massenspektrometrie ausgezeichnet.
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