Bemerkenswert, aber unbeachtet

Karin Schmidlechner, Elisabeth Arlt und Verena Lorber initiierten den Workshop z
Karin Schmidlechner, Elisabeth Arlt und Verena Lorber initiierten den Workshop zum Thema Gastarbeiterinnen <a class="lightbox" rel="lightbox[news]" title="" href=" Institutsleiter Harald Heppner unterstrich die Bedeutung von GastarbeiterInnen als Stützen unserer Gesellschaft. <a class="lightbox" rel="lightbox[news]" title="" href=" Stadträtin Lisa Rücker bedankte sich für die Forschung und die Initiativen, die Gesellschaft für das Thema zu sensibilisieren. Fotos: Uni Graz/Eklaude
Bei dem Begriff ,,Gastarbeiter" denkt man hierzulande für gewöhnlich an Männer, die ab den 1960er-Jahren vor allem aus Jugoslawien und der Türkei zum Geldverdienen nach Österreich kamen. Aber auch viele Frauen gingen zum Arbeiten ins Ausland. Gründe dafür waren bessere Verdienstmöglichkeiten, mangelnde Schulausbildung, geringe Perspektiven im Herkunftsland, Abenteuerlust, die Liebe oder auch die Flucht aus der Enge traditioneller Gemeinschaften. In der öffentlichen Wahrnehmung sind diese Frauen jedoch kaum präsent. Am 18. Juni 2015 widmete sich an der Uni Graz ein Workshop unter der Leitung der Historikerinnen Karin Schmidlechner und Verena Lorber sowie von Elisabeth Arlt vom Kulturverein Pavelhaus der weiblichen Arbeitsmigration. Bei der Veranstaltung stellten ExpertInnen aus ganz Österreich aktuelle Forschungen über ,,Gastarbeiterinnen" in Österreich und konkrete Projekte zu ihrer Repräsentation im öffentlichen Raum vor. Ziel der Veranstaltung ist neben der Vernetzung und dem Erfahrungsaustausch, die Lebensrealitäten und Biografien von Gastarbeiterinnen ans Licht zu bringen und in der Folge durch entsprechende Aktivitäten in der Gesellschaft sichtbar zu machen.
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