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Biowissenschaften
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Gesundheit - Biowissenschaften - 17.05.2022
Unterschiedliche Subtypen beim Kleinzelligen Lungenkrebs definiert
Kleinzelliger Lungenkrebs (SCLC) ist eine bösartige Erkrankung mit besonders hoher Sterblichkeit. Laut einer neuen multizentrischen Studie unter Leitung der MedUni Wien, die gemeinsam mit ForscherInnen aus der Tschechischen Republik, Ungarn, Slowenien, Schweden und den Vereinigten Staaten durchgeführt wurde, kann SCLC in verschiedene Untergruppen des klinischen Verhaltens unterteilt werden.
Umwelt - Biowissenschaften - 16.05.2022

Biologische Krusten festigen den Boden in Trockengebieten und spielen eine wichtige Rolle fürs Klima Wenn sich Bakterien, Pilze, Moose, Flechten und Algen auf trockenem Land miteinander verbinden, dann bilden sie sogenannte biologische Bodenkrusten. Diese bedecken weltweit rund zwölf Prozent, in Trockengebieten etwa ein Drittel der Landoberfläche und festigen den Boden.
Biowissenschaften - 12.05.2022

Zahnformen des Tigerhais: Schon der Embryo wechselt - und verschluckt - seine Zähne Vom Embryo bis zum Schildkröten-Knacker: Ein Team um die Paläobiologin Julia Türtscher von der Universität Wien erforschte den mehrfachen Wechsel der Zahnform beim Tigerhai. Die kürzlich im Journal of Anatomy veröffentlichte Studie ist auch für die Paläontologie zentral, um aus den unzähligen erhaltenen Haizähnen Rückschlüsse auf ausgestorbene Arten ziehen zu können.
Gesundheit - Biowissenschaften - 12.05.2022
Bestimmte Zellmutationen beeinflussen Schwere von COVID-19-Verläufen
Bestimmte genetische Voraussetzungen von Menschen beeinflussen maßgeblich ihre Immunantwort gegen das SARS-CoV-2 Virus und können die Schwere der COVID-19-Erkrankung beeinflussen. Eine Forschungsgruppe unter Leitung der MedUni Wien konnte zeigen, dass bestimmte genetische Varianten des CD16a Antikörperrezeptors mit dem Risiko einer schweren COVID-19 einhergehen.
Biowissenschaften - Linguistik & Literatur - 05.05.2022

Lautwandelphänomene im Mittelalter geben Aufschluss über die Wahrnehmung von Sprache Unsere Sprache verändert sich ständig. Wissenschafter*innen der Universität Wien fanden heraus, dass jene Lautmuster, die häufig in unserer Sprache vorkommen, über Jahrhunderte hinweg noch häufiger wurden. Der Grund dafür ist, dass häufige und daher prototypische Lautmuster von unserem Gehirn leichter wahrgenommen und erlernt, und folglich noch häufiger benutzt werden.
Biowissenschaften - 04.05.2022

Die Chromosomen von Kopffüßern unterscheiden sich stark von denen jeder anderen Tiergruppe Ihre Tarnungsfähigkeit, ihr höchst interaktives Verhalten sind einzigartig im Tierreich - Oktopusse und andere Tintenfische sind komplexe Lebewesen. Die Entschlüsselung der Genome von Kopffüßern spielt eine zentrale Rolle, um diese Tiere besser zu verstehen.
Gesundheit - Biowissenschaften - 12.04.2022
Größte Studie ihrer Art bringt spezifische Gene mit Schizophrenie in Verbindung
WissenschafterInnen des Psychiatric Genomics Consortiums (PGC), einer Gruppe von mehreren Hundert ForscherInnen aus 45 Ländern, identifizierten in der bisher größten Studie zur Schizophrenie mit mehr als 320. Teilnehmern eine große Anzahl Gene, die eine bedeutende Rolle bei der Erkrankung spielen könnten.
Gesundheit - Biowissenschaften - 11.04.2022
Erleichterung der Symptome bei Querschnittslähmungen
Bis zu 80 Prozent der Menschen mit einer Querschnittverletzung leiden unter Spastizität. Bisher hatten sie die Wahl zwischen Medikamenten mit starker Nebenwirkung oder einer risikoreichen Operation. Die Mathematikerin und Neurowissenschaftlerin Ursula Hofstötter von der Medizinischen Universität Wien entwickelte ein Verfahren, das die Spastizität lindert und zudem die Mobilität verbessert - ganz ohne Medikament oder Operation.
Gesundheit - Biowissenschaften - 07.04.2022

Von Christoph Pelzl Ein internationales Forschungsteam entwickelte und testete erfolgreich ein Konzept, bei dem Nerven mit Lichtpulsen stimuliert werden. Die Methode liefert erhebliche Vorteile für die Medizin und eröffnet eine Vielzahl an Anwendungsmöglichkeiten.
Gesundheit - Biowissenschaften - 04.04.2022
Ursache für Metastasierung bei Prostatakrebs entdeckt
Prostatakarzinome bleiben in der Mehrzahl der Fälle lokal begrenzt, sodass Betroffene eine gute Überlebenschance haben. Rund 20 Prozent der Patienten entwickeln jedoch metastasierenden, unheilbaren Prostatakrebs, worauf allein in Österreich jedes Jahr zirka 5000 Todesfälle zurückzuführen sind. Warum es bei den einen zu Metastasen kommt und bei den anderen nicht, konnte von der medizinischen Forschung bisher nur unzureichend erklärt werden.
Gesundheit - Biowissenschaften - 31.03.2022
Wichtige Rolle von Schwann-Zellen in der Entstehung von Keloiden identifiziert
Ein Forschungsteam der MedUni Wien hat die Entwicklung von Keloiden - tumorähnliche Vernarbungen der Haut - untersucht und eine signifikante Beteiligung von Schwann-Zellen an deren Wachstum entdeckt. Dadurch eröffnet sich mit der gezielten Behandlung, welche speziell gegen diese Zellen gerichtet ist, ein neuer möglicher Therapieansatz.
Gesundheit - Biowissenschaften - 30.03.2022

In einem großangelegten EU-Projekt unter Beteiligung der MedUni Wien mit internationalen Partnern wurden die Möglichkeiten der optischen Kohärenztomografie (OCT) und der Raman Spektroskopie in einem neuartigen Augenscanner zusammengeführt. Die neue Technologie bietet nun Information auf molekularer Ebene zusätzlich zu der Darstellung der Struktur im Auge.
Physik - Biowissenschaften - 24.03.2022

Bindeglied zwischen KI und Quantencomputer entwickelt Künstliche Intelligenz ist allgegenwärtig, etwa bei Anwendungen in der Sprachinterpretation, Bilderkennung, medizinischen Diagnose und vielem mehr. Zugleich hat sich gezeigt, dass die Quantentechnologie Rechenleistungen erbringen kann, die selbst den größten Supercomputer der Welt Übersteigen.
Gesundheit - Biowissenschaften - 21.03.2022
Neue Methoden zur Behandlung von Hörverlust
Ein synthetischer viraler Vektor und ein spezieller chirurgischer Ansatz ermöglichen einen effizienten Gentransfer in das Innenohr zur Behandlung von Störungen des Hör- und Gleichgewichtssinns. Diese neue Methode erfordert nur einen einzelnen chirurgischen Eingriff und ist damit effizienter und schonender als andere Behandlungsansätze.
Gesundheit - Biowissenschaften - 24.02.2022

Acht von zehn KrebspatientInnen leiden auch an einer lebensbedrohlichen Abmagerung. Ein Fünftel stirbt sogar daran. Warum die so genannte Kachexie entsteht, haben ForscherInnen der Uni Graz nun herausgefunden. Martina Schweiger vom Institut für Molekulare Biowissenschaften erklärt: ,,Schuld ist eine fehlerhafte Kommunikation zwischen verschiedenen Zelltypen.
Gesundheit - Biowissenschaften - 23.02.2022
Autoimmunerkrankungen: Zentraler Baustein in Immunzellen entdeckt
Wenn das Immunsystem aufgrund einer Fehlsteuerung körpereigene Strukturen angreift, können Autoimmunerkrankungen ausgelöst werden. Diese sind zwar bis heute nicht heilbar, können aber mit Hilfe therapeutischer Maßnahmen in ihrem Fortschreiten gebremst werden. ForscherInnen am Zentrum für Physiologie und Pharmakologie der MedUni Wien haben nun einen zentralen Signalweg in Immunzellen entdeckt, der einen Beitrag zur Entwicklung eines neuen Therapieansatzes leisten kann.
Biowissenschaften - Sozialwissenschaften - 23.02.2022

Neue Forschungsarbeit belegt demografische Veränderungen und liefert neue Erkenntnisse über das Reiseverhalten und die Interaktion früher Einwohner*innen Afrikas Vor ungefähr 5.000 bis 18. Jahren lebten die sechs Individuen, die neu entdeckt und deren DNA analysiert wurde. Die Proben aus Malawi, Tansania und Sambia sind damit die älteste DNA, die jemals in Afrika gefunden wurde.
Gesundheit - Biowissenschaften - 10.02.2022
Blutgerinnungstests bei Leberzirrhose: Studie stellt deren bisherige Interpretationen in Frage
Leberzirrhose hat neben anderen Komplikationen auch Veränderungen des Blutgerinnungsystems zu Folge, die sich in Labortests in einem Ungleichgewicht zweier Blutgerinnungsparameter zeigt. Bisher wurde diese Dysbalance mit einer erhöhten Gerinnungsneigung des Bluts und damit der Gefahr für Blutgerinnsel (Thrombosen) in Zusammenhang gebracht.
Biowissenschaften - Gesundheit - 09.02.2022
Erforschung der DNA-Reparaturmechanismus soll Genom-Editierung verbessern
Die Editierung unserer Gene bietet für Wissenschaft und Medizin enormes Potenzial. Mittels Prime Editing, einer Weiterentwicklung der CRISPR/Cas-Methode, können Veränderung der DNA mit höchster Präzision vorgenommen werden. Doch die Methode ist komplex und wenig effizient. Die Forschungsgruppe von Joanna Loizou am CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie der Medizinischen Universität Wien konnte nun zeigen, dass ein Reparaturprozess der DNA eine wesentliche Rolle beim Prime Editing spielt.
Umwelt - Biowissenschaften - 04.02.2022

Auch die Intensität der Nutzung hat Auswirkungen auf Artenreichtum Landund Forstwirtschaft sowie Infrastruktur beeinflussen, verändern oder zerstören natürliche Lebensräume. Konsequenzen für die Biodiversität werden meist auf Basis der durch Landnutzung beanspruchten Fläche berechnet. Aber auch die Intensität der Nutzung spielt eine Rolle, zeigt eine neue Studie von Philipp Semenchuk und Kolleg*innen der Universität Wien, der Universität für Bodenkultur Wien und des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums Frankfurt.




