Laborexperimente könnten Rätsel um Mars-Mond Phobos lösen

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© NASA/JPL-Caltech/University of Arizona 1/3 Bilder Die beiden Mars-Monde Phobos
© NASA/JPL-Caltech/University of Arizona 1/3 Bilder Die beiden Mars-Monde Phobos und Deimos
© NASA/JPL-Caltech/University of Arizona 1/3 Bilder Die beiden Mars-Monde Phobos und Deimos - Was lässt die Oberfläche des Mars-Monds Phobos verwittern? Ergebnisse der TU Wien liefern wichtige Erkenntnisse, bald soll eine Weltraummission Gesteinsproben nehmen. Wetter in unserem Sinn gibt es im Weltraum natürlich keines - trotzdem kann Gestein auch im Vakuum des Alls ,,verwittern", wenn es andauernd von energiereichen Teilchen bombardiert wird, die etwa von der Sonne ausgesendet werden. In einer ganz speziellen Situation befindet sich der Marsmond Phobos: Er ist dem Mars so nahe, dass dort nicht nur der Sonnenwind, sondern auch das Bombardement durch Partikel vom Mars eine entscheidende Rolle spielt. Ein Forschungsteam der TU Wien konnte das nun in Laborexperimenten nachmessen. Schon in wenigen Jahren soll eine japanische Weltraummission auf Phobos Gesteinsproben nehmen und zur Erde zurückbringen. Milliarden Jahre Teilchenbeschuss. ,,Es gibt unterschiedliche Theorien, wie der Mars-Mond Phobos entstanden sein könnte", sagt Paul Szabo, der in der Forschungsgruppe von Friedrich Aumayr am Institut für Angewandte Physik der TU Wien an seiner Dissertation arbeitet.
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