Präzisionsmedizin auch bei Behandlung der rheumatoiden Arthritis der wichtigste Trend

Präzisionsmedizin oder personalisierte Medizin ist auch in der Behandlung der rheumatoiden Arthritis der wichtigste und aktuellste Trend. Das ist eines der zentralen Ergebnisse eines Reviews über den derzeitigen Stand der Erkrankung, deren Behandlung und Diagnose, zu dem die MedUni Wien-Forscher Josef Smolen und Daniel Aletaha vom absoluten Top-Journal 'The Lancet? eingeladen wurden. 'Das zeigt unseren internationalen Stand, dass wir an der MedUni Wien klinisch und wissenschaftlich sehr gut wissen, wie die rheumatoide Arthritis 'funktioniert', wie man die Erkrankung rasch diagnostiziert, evaluiert und optimal behandelt', freut sich Josef Smolen, Rheumatologe und Leiter der Universitätsklinik für Innere Medizin III der MedUni Wien im AKH Wien über diese Anerkennung. Personalisierte Medizin bei Rheuma bedeutet heutzutage, dass für jeden Patienten bzw. jede Patientin noch präziser als bisher festgestellt werden kann, welche Therapie am besten und am schnellsten wirkt, und welche eher nicht geeignet ist. Die Therapie der Zukunft bedeutet, so Smolen, der neben dem Hirnforscher Hans Lassmann der meistzitierte Wissenschafter der MedUni Wien ist, unter anderem auch eine beginnende Abkehr von den derzeit breit eingesetzten Biologika mittels Injektion zurück zu oralen, medikamentösen Therapien, die aber nun 'maßgeschneidert? auf die Hemmung bestimmter Moleküle innerhalb einer Zelle hin synthetisiert wurden. Erst im April 2016 konnte das Team rund um Smolen in einer klinischen Phase-3-Studie zeigen, dass der Wirkstoff Baricitinib signifikante Erfolge bei der Behandlung der rheumatoiden Arthritis bringt.
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