Hepatitis C: Nach Heilung der Viruserkrankung geht auch Pfortaderhochdruck zurück

Durch die virusbedingte, chronische Entzündung der Leber bildet sich steifes Narbengewebe. Als Folge dieser Zirrhose wird der Blutfluss durch das Organ behindert und es kommt zum Bluthochdruck in der Pfortader. Diese Portale Hypertonie ist für die Mehrheit der tödlichen Komplikationen der Leberzirrhose verantwortlich. Eine Forschungsgruppe um die HepatologInnen Mattias Mandorfer und Karin Kozbial von der Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie der MedUni Wien konnte nun nachweisen, dass mit Heilung der Virusinfektion auch der Pfortaderhochdruck reduziert wird. Das bedeutet eine Erleichterung für PatientInnen, da nebenwirkungsreiche Medikamente abgesetzt werden können und sie sich weniger häufig belastenden Kontrolluntersuchungen unterziehen müssen. Die Hepatitis C ist eine weitverbreitete Virusinfektion, die bis vor einigen Jahren mittels Interferonspritzen und zusätzlichen Medikamenten therapiert wurde. Besonders bei PatientInnen mit Portaler Hypertonie (Hochdruck in der Pfortader, durch die Blut aus dem Darm in die Leber einströmt), waren die Heilungsraten gering und die Nebenwirkungen enorm.
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