Vertical Farming: Mein Salat vom Hochhaus nebenan

Eine vertikale Farm nutzt Häuserfassaden für den Gemüseanbau. Per Liftanlage wer
Eine vertikale Farm nutzt Häuserfassaden für den Gemüseanbau. Per Liftanlage werden die Pflanzkisten zur Fensterfläche und damit zum notwendigen Licht befördert.
Vertical Farms sind klassische Gewächshäuser - nur sind die Anbauflächen nicht nebeneinander, sondern übereinander gestapelt. Ein Graz-Wiener Konzept verknüpft klassischen Anbau mit urbaner Architektur. Urban Farming , also landwirtschaftliche Projekte in einem städtischen Umfeld zu realisieren, ist seit Jahren en vogue. Beim Vertical Farming geht man noch einen Schritt weiter - einen Schritt in die Höhe, um genauer zu sein. Denn hier sollen vor allem Häuserfassaden genutzt werden, um in eigenen Gewächshäusern einerseits Obst und Gemüse anzubauen und einen ordentlichen Ertrag zu erwirtschaften sowie andererseits energietechnische Zusatznutzen für das Gebäude zu schaffen. Viele der bereits bestehenden Projekte, bei denen vertikal angebaut wird, ähneln klassischen Gewächshäusern - nur eben in die Höhe statt in die Breite angelegte. In Graz und beim Vertical Farm Institute in Wien hat man aber den klaren Anspruch, die Anbauflächen in die Architektur von Gebäuden zu integrieren, so Synergien zu nutzen und Energie zu sparen.
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