Wirkmechanismus zweier neuer synthetischer Drogen erstmals aufgeklärt

Substanzen wie 4-MEC und 4-MEPP gehören zur Kategorie der neuen hybriden Cathinonderivate und wirken stark stimulierend und euphorisierend, ähnlich wie die synthetische Droge Mephedron, die seit fünf Jahren in Österreich verboten ist. Bisher waren die Wirkmechanismen dieser beiden Drogen unbekannt. WissenschafterInnen der MedUni Wien konnten nun im Rahmen einer internationalen Kooperation erstmals diesen Mechanismus aufklären. Die beiden Drogen 4-MEC und 4-MEPP, die vor allem nasal und oral konsumiert werden, gehören in der Gruppe der Amphetamine zur zweiten Generation von chemisch veränderten Cathinonderivate. Die Grundstruktur Cathinon kommt in der Natur in der Pflanze ‚Kath' vor, die vor allem am Horn von Afrika, in Somalia und im Jemen in Plantagen angebaut und konsumiert wird. Cathinon hat zentral stimulierende, euphorisierende und psychotrope Eigenschaften. Kath selbst, wirkt, allein eingenommen, eher nur leicht berauschend, vergleichbar mit der Wirkung von ein, zwei Gläsern Bier.
account creation

TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT

And extend your reading, free of charge and with no commitment.



Your Benefits

  • Access to all content
  • Receive newsmails for news and jobs
  • Post ads

myScience