Schnupfen-bedingte Asthma-Anfälle sind durch neuen Test vorhersehbar

Menschen, die unter Asthma leiden, spüren generell eine durch den Rhinovirus hervorgerufene Schnupfenerkrankung heftiger als andere. Außerdem gibt es AsthmatikerInnen, und auch PatientInnen mit der schweren Lungenerkrankung COPD, bei denen das Schnupfenvirus selbst heftige Anfälle hervorrufen kann. Ein Forscherteam vom Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung der MedUni Wien hat nun erstmals herausgefunden, wie man diese Risikogruppe mittels Bluttest herausfiltern kann. 'Viele schweren Asthma-Anfälle werden von Rhinoviren hervorgerufen“, sagt Studienautorin Katarzyna Niespodziana vom Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung. Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen können bei einer Infektion mit Schnupfenviren in lebensbedrohliche Situationen geraten. Zusätzlich kann auch ein Anfall zur Verschlechterung der Grunderkrankung führen. Jetzt ist es gelungen, in Kooperation mit dem Imperial College in London einen diagnostischen Marker zu finden, mit dessen Hilfe die Risikogruppe für asthmatische Anfälle durch Rhinoviren identifiziert werden kann – und das mit einem einfachen Bluttest.
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