Projektkoordinator Martin Sauerbrey-Almasy, BIK-Leiterin und Zeitgeschichte-Professorin der Uni Graz, Barbara Stelz-Marx, Kulturstadtrat Günter Riegler und Graz-Museum-Geschäftsführerin Sibylle Dienesch (v.l.). Alle Fotos: BIK.
Projektkoordinator Martin Sauerbrey-Almasy, BIK-Leiterin und Zeitgeschichte-Professorin der Uni Graz, Barbara Stelz-Marx, Kulturstadtrat Günter Riegler und Graz-Museum-Geschäftsführerin Sibylle Dienesch (v.l. Alle Fotos: BIK. Zwangsarbeiter:innen in der NS-Zeit: Datenbank erlaubt erstmals detaillierte Kenntnisse über das Netzwerk in Graz Während des Zweiten Weltkrieges kamen rund 580.000 zivile Zwangsarbeiter:innen aus beinahe allen Gebieten Europas auf das Gebiet des heutigen Österreichs, so auch nach Graz. Sie bildeten ein entscheidendes Rückgrat der NS-Kriegswirtschaft. Über den Einsatz dieser -Fremdarbeiter:innen- führten die NS-Meldebehörden penibel Buch, registrierten die wesentlichen Daten zur Person und zu ihrem Aufenthalt im -Dritten Reich-. Die Meldekarteien zur NS-Zwangsarbeit in Graz - aufbewahrt im Grazer Stadtarchiv - konnten nun im Rahmen eines Forschungsprojektes des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung (BIK) und der Universität Graz erstmals in Form einer Datenbank erschlossen und ausgewertet werden. Ein Drittel der Verschleppten waren Teenager Die Einträge zu rund 15.
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