news

« ZURÜCK

Medizinische Universität Wien


Ergebnisse 61 - 80 von 960.


Gesundheit - 24.04.2025
Stammzelltransplantation: Gute Zahngesundheit senkt Komplikationsrisiko
Orale Mukositis (OM) ist eine Entzündung der Mundschleimhaut und stellt eine häufige Komplikation bei Patient:innen nach einer allogenen Stammzelltransplantation dar. Obwohl der Prozentsatz der Betroffenen bei etwa 76 Prozent liegt, fehlen bisher Strategien zur Risikobewertung. Ein Forschungsteam der MedUni Wien hat nun erstmals den bereits bekannten Zusammenhang zwischen Mundgesundheit und OM-Risiko umfassend und systematisch analysiert.

Gesundheit - 17.04.2025
Erhöhte Menge an roten Blutkörperchen kann Blutzucker senken
Eine aktuelle Studie unter Leitung der Medizinischen Universität Wien zeigt, dass der Hämatokrit-Wert, also der Anteil der roten Blutkörperchen am Blutvolumen, direkten Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hat. Die Forschenden konnten nachweisen, dass eine Erhöhung der Anzahl roter Blutkörperchen direkt eine Senkung des Blutzuckers bewirkt.

Gesundheit - Biowissenschaften - 04.04.2025
Hautentzündungen können allergisches Asthma verstärken
Eine vorübergehende bakterielle Infektion der Haut kann das Immunsystem langanhaltend verändern und allergiebedingte Entzündungen verstärken. Das zeigt eine aktuell im Top-Journal ,,Science Immunology" publizierte Studie unter Leitung der Medizinischen Universität Wien und des CeMM Forschungszentrums für Molekulare Medizin.

Biowissenschaften - Gesundheit - 02.04.2025
PHLPP besitzt keine nachweisbare Phosphataseaktivität
Die Phosphorylierung dient als wichtiger An- und Ausschalter bei der Zellsignalisierung, wie etwa im Akt-Signalweg, der das Zellwachstum reguliert und bei Krebs häufig hochreguliert ist. Die Masterstudent:innen Tarik Husremovic und Vanessa Meier aus dem Leonard-Labor an den Max Perutz Labs zeigen nun in einer in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlichten Studie, dass die Phosphatasen PHLPP1 und PHLPP2 - von denen bisher angenommen wurde, dass sie Akt dephosphorylieren und das Tumorwachstum unterdrücken - weder Phosphatasen noch Tumorsuppressoren sind.

Gesundheit - Biowissenschaften - 01.04.2025
Verbesserte Diagnosemöglichkeiten für Fischallergien
Eine aktuelle Studie zur Fischallergie hat neue Erkenntnisse über die Reaktivität auf Parvalbumine, die Hauptallergene in Fischen, gewonnen. Ein Forschungsteam der Karl Landsteiner Privatuniversität und der Medizinischen Universität Wien hat gemeinsam mit internationalen Kolleg:innen die IgE-Reaktivität auf Parvalbumine von 12 verschiedenen Süßwasserfischarten aus Österreich untersucht.

Gesundheit - 31.03.2025
Neuer Therapieansatz bei Lungenfibrose erforscht
Lungenfibrose ist eine schwere, chronische Erkrankung, die überwiegend Menschen in fortgeschrittenem Alter betrifft. Da es bislang keine spezifischen Behandlungsmethoden gibt, bleibt eine Lungentransplantation oft die einzige Option, um das Leben der Patient:innen zu verlängern. Nun hat ein Forschungsteam der MedUni Wien entdeckt, dass ein alterndes Immunsystem wesentlich zu Entstehung und Verlauf der Erkrankung beiträgt.

Gesundheit - 24.03.2025
Neue Erkenntnisse zur Entstehung von allergischem Asthma
Neue Erkenntnisse zur Entstehung von allergischem Asthma
Ein Forschungsteam der MedUni Wien hat neue Erkenntnisse zur Rolle des Immunsystems bei allergischem Asthma gewonnen. Im Rahmen der Studie wurde die molekulare Regulierung bestimmter Immunzellen, sogenannter pathogener Th2-Zellen, untersucht, die an der Entstehung von allergischen Erkrankungen beteiligt und für eine anhaltende Entzündung der Atemwege verantwortlich sind.

Biowissenschaften - Gesundheit - 21.03.2025
Beschleunigtes biologisches Altern bei Bluterkrankheit nachgewiesen
Während Menschen mit Bluterkrankheit (Hämophilie) inzwischen ein ähnlich hohes Lebensalter erreichen können wie die Allgemeinbevölkerung, ist bisher wenig über die biologische Alterung bei dieser angeborenen Blutgerinnungsstörung bekannt. In einer aktuell im Fachjournal ,,Haematologica" publizierten Studie zeigen Forscher:innen der MedUni Wien nun, dass Betroffene ein signifikant erhöhtes biologisches Alter aufweisen.

Gesundheit - 20.03.2025
Mögliche Risikofaktoren für Long-COVID identifiziert
Menschen mit langanhaltender Kurzatmigkeit oder Müdigkeit nach einer SARS-CoV-2-Infektion gingen bereits zuvor täglich deutlich weniger Schritte und hatten einen höheren Ruhepuls als Menschen ohne di

Gesundheit - Physik - 20.03.2025
Magnetresonanz-Mikroskopie macht gedruckten Text in Papierstapeln sichtbar
Magnetresonanz-Mikroskopie macht gedruckten Text in Papierstapeln sichtbar
Eine Proof-of-Concept-Studie der MedUni Wien hat gezeigt, dass sich gedruckte Buchstaben auf übereinanderliegenden Papierblättern mithilfe hochauflösender Magnetresonanz-Mikroskopie (MRM) sichtbar machen lassen. Die aktuell in Nature Communications Engineering publizierten Ergebnisse könnten langfristig neue Perspektiven für die Kulturwissenschaft, aber auch für die Medizin eröffnen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 13.03.2025
Mastdarmkrebs: AF1q könnte tumorhemmend wirken
Ein Forschungsteam unter der Leitung der MedUni Wien hat herausgefunden, dass das Protein AF1q nach einer kurzzeitigen Strahlentherapie bei Rektumkarzinomen vermehrt nachweisbar ist. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass AF1q eine Rolle bei der Beeinflussung des Tumorverhaltens und der Strahlenwirkung spielen könnte und eröffnen eine vielversprechende neue Option zur Verbesserung der Therapie bzw. zur Entwicklung neuer Behandlungsstrategien.

Gesundheit - Biowissenschaften - 13.03.2025
Darm-Leber-Achse im Fokus: Semisynthetische Gallensäure wirkt entzündungshemmend auf den Darm
Ein Forschungsteam der Medizinischen Universität Wien hat einen weiteren Fortschritt in der Behandlung von Darmentzündungen erzielt. Eine Studie zeigt, dass die halbsynthetische Gallensäure NorUDCA die Entstehung entzündungsfördernden T'Helfer-17-Zellen (TH17) im Darm hemmt und gleichzeitig die Bildung entzündungshemmender regulatorischer T-Zellen fördert.

Medien - Sozialwissenschaften - 10.03.2025
Social Media-Posts können Suizidgedanken verringern
Dass Medienbeiträge, in denen betroffene Personen von der erfolgreichen Bewältigung ihrer suizidalen Krise erzählen, eine präventive Wirkung auf andere Menschen in einer ähnlichen Situation haben können, ist bereits bekannt. Dass diese ,,Papageno-Effekt" bezeichnete Wirkung auch auf Posts auf Instagram & Co zutrifft, konnten Forscher der Uni Wien und der MedUni Wien nun nachweisen.

Psychologie - Gesundheit - 07.03.2025
Zusammenhang zwischen Stresshormon Cortisol und Gehirnstruktur bei Depression
In einer gemeinsamen Studie der MedUni Wien und der Stanford University wurde untersucht, wie das Stresshormon Cortisol und die Größe des Hippocampus bei verschiedenen Depressionstypen zusammenhängen. Es zeigte sich, dass Patientinnen und Patienten mit psychotischer Depression abends höhere Cortisolwerte haben, während bei nicht-psychotischer Depression höhere nächtliche Cortisolwerte mit einem kleineren Hippocampus einhergehen.

Gesundheit - Pharmakologie - 06.03.2025
Rheumafaktor als Biomarker für Therapieansprechen erforscht
Kürzlich publizierte Analysen unter der Leitung von Josef Smolen von der MedUni Wien liefern neue Erkenntnisse darüber, wie bestimmte Blutwerte die Wirksamkeit von Medikamenten bei rheumatoider Arthritis (RA) beeinflussen können. Die Ergebnisse basieren auf der Auswertung der groß angelegten internationalen EXXELERATE-Studie sowie einer ergänzenden Untersuchung, die weitere Einblicke in die Rolle des Rheumafaktors und anderer Biomarker bietet.

Gesundheit - Pharmakologie - 05.03.2025
Neue Studie eröffnet vielversprechende Therapieperspektive für seltenen Hautkrebs
Neue Studie eröffnet vielversprechende Therapieperspektive für seltenen Hautkrebs
Das kutane T-Zell-Lymphom ist eine seltene Form von Blutkrebs, dessen fortgeschrittene Stadien mit einer schlechten Prognose einhergehen. Eine neue Studie der MedUni Wien, der Charité - Universitätsmedizin Berlin und des Max Delbrück Center identifizierte das Protein CD74 als vielversprechendes Ziel für innovative Behandlungen.

Gesundheit - 05.03.2025
Fortgesetzter Opioidkonsum nach Operationen in Österreich untersucht
Im Rahmen einer Studie unter Leitung der Medizinischen Universität Wien wurde erstmals die Häufigkeit von anhaltendem Opioidkonsum nach chirurgischen Eingriffen in Österreich untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass 1,7 % der Patient:innen auch mindestens drei bis sechs Monate nach der Operation weiterhin Opioide einnehmen, also über einen Zeitraum hinaus, in dem der akute postoperative Schmerz in der Regel abgeklungen ist.

Gesundheit - 03.03.2025
Neue Behandlungsmöglichkeit für Psoriasis erforscht
Neue Behandlungsmöglichkeit für Psoriasis erforscht
Psoriasis, auch Schuppenflechte genannt, ist eine der häufigsten chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen, in Österreich sind rund 250. Menschen betroffen. Während bisherige Behandlungsansätze vor allem auf die Hemmung entzündungsfördernder Immunzellen abzielen, zeigt eine Studie unter Leitung der MedUni Wien, dass eine gezielte Wiederherstellung der Funktion bestimmter entzündungshemmender Immunzellen möglich ist.

Gesundheit - Biowissenschaften - 14.02.2025
Neue Erkenntnisse zur bakteriellen Vaginose und Immunreaktionen
Neue Erkenntnisse zur bakteriellen Vaginose und Immunreaktionen
Eine aktuelle Studie unter Beteiligung der Medizinischen Universität Wien in internationaler Kooperation liefert neue Erkenntnisse zur bakteriellen Vaginose, der häufigsten durch Bakterien ausgelösten Infektion des weiblichen Genitaltrakts. Diese Erkrankung steht in Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für sexuell übertragbare Infektionen, HIV und Frühgeburten.

Gesundheit - Biowissenschaften - 11.02.2025
Neuer Mechanismus zur Abwehr von Coronaviren entdeckt
Monozyten, die Wächterzellen des angeborenen Immunsystems, bilden die erste Verteidigungslinie gegen virale Infektionen. Ein Forschungsteam der MedUni Wien hat nun einen bisher unbekannten Mechanismus entdeckt, der es diesen Zellen ermöglicht, SARS-COV-2 zu bekämpfen. Die aktuell im Fachmagazin ,,Frontiers in Immunology" veröffentlichten Studienergebnisse eröffnen neue Möglichkeiten für die Therapie insbesondere schwerer Verläufe von COVID-19.