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Biowissenschaften
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Biowissenschaften - Chemie - 04.11.2019

ForscherInnen nutzen Conotoxine für neue Ansätze bei der Schmerztherapie Unter den Naturstoffen mit großem Potenzial für neue Wirkstoffe nehmen Conotoxine eine zentrale Rolle ein. Conotoxine sind strukturierte Peptide aus einem Nervengift, welches Kegelschnecken zum Beutefang und zur Abwehr von Feinden produzieren.
Biowissenschaften - Recht - 23.10.2019

Molekularer Brückenschlag zum Informationsaustausch zwischen "links und rechts" entschlüsselt Eine Genmutation ist dafür verantwortlich, dass die beiden Gehirnhälften von Fruchtfliegen getrennt bleiben und der Informationsaustausch zwischen rechter und linker Gehirnhälfte nicht funktioniert. Das hat eine Arbeitsgruppe um Rashmit Kaur und Thomas Hummel vom Department für Neurobiologie der Universität Wien in einer aktuellen Studie herausgefunden.
Gesundheit - Biowissenschaften - 23.10.2019
Unerwartete Rolle des Proteins mTORC2 bei Darmkrebs
Neue Ergebnisse von ForscherInnen des Zentrums für Pathobiochemie und Genetik der MedUni Wien zeigen, dass ein Protein namens mTORC2, gegen welches gerade neuartige Krebsmedikamente entwickelt werden, bei Darmkrebs gar nicht aktiv ist. mTORC2-Aktivität fand sich nur in gewissen Immunzellen, die dieses Protein sogar zur Bekämpfung der Krebszellen benötigen.
Biowissenschaften - Gesundheit - 22.10.2019

ForscherInnen untersuchten Rolle der S-Schicht in Mikroorganismen Mikroorganismen besitzen eine besonders schützende Zellwand - die sogenannte S-Schicht. Aber was passiert, wenn diese entfernt wird? Ein Team um Christa Schleper vom Department für Ökogenomik und Systembiologie der Universität Wien hat eine Methode, basierend auf einer CRISPR-Genschere entwickelt, um die Zellwand abzulösen und so ihre Funktion genauer zu untersuchen.
Biowissenschaften - Psychologie - 15.10.2019

Studie zeigt Bedeutung von Theta-Rhythmus beim Lernprozess Im Lauf des Lebens fügen wir unserem bestehenden Wissen ständig neue Informationen hinzu. Was bei Erwachsenen dabei im Gehirn passiert, hat die Forschung bereits ausführlich untersucht. Offen war bisher aber, wie Babys durch unerwartete Ereignisse lernen können und was dabei im Gehirn passiert.
Biowissenschaften - Geowissenschaften - 14.10.2019

Tiefseemuscheln beherbergen in ihren Kiemen bis zu 16 verschiedene Bakterienstämme und sind so für Umweltveränderungen gewappnet Tiefseemuscheln, die sich mit Hilfe bakterieller Symbionten ernähren, beherbergen überraschend viele Untermieter: Bis zu 16 verschiedene Bakterienstämme wohnen gemeinsam in den Kiemen der Muschel, jeder mit eigenen Fähigkeiten und Stärken.
Biowissenschaften - Psychologie - 11.10.2019

Neue Erkenntnisse über Funktion der Amygdala geben Einblick in die Vertrauensbildung Eine intakte basolaterale Amygdala ist notwendig, um einer Person Vertrauen zu schenken. Zu diesem Ergebnis ist ein Team von PsychologInnen um Lisa Rosenberger und Jack van Honk gekommen. In einer neuen Studie haben sie die Vertrauensbildung von Patientinnen mit dem seltenen Urbach-Wiethe-Syndrom erforscht, das sich durch Verkalkungen von Teilen des Gehirns kennzeichnet.
Biowissenschaften - Chemie - 11.10.2019

An der TU Graz und Uni Wien entwickelte Methode führt zu besserem Verständnis natürlicher Proteinveränderungen und zur Verbesserung von Proteintherapeutika. Manche körpereigenen Proteine bestehen nicht nur aus Aminosäuren, sondern sind auch mit fettartigen Lipidketten dekoriert, die die biologischen Funktionen des Proteins maßgeblich beeinflussen.
Paläontologie - Biowissenschaften - 02.10.2019

"Experiment der Natur" nach Massen-Artensterben der Kreidezeit Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Giuseppe Marramà vom Institut für Paläontologie der Universität Wien entdeckte einen neuen und ausgezeichnet erhaltenen fossilen Stachelrochen mit einer außergewöhnlichen Anatomie, die sich stark von modernen Arten unterscheidet.
Biowissenschaften - Agronomie & Lebensmittelingenieur - 01.10.2019

Die Züchtungsgeschichte der Ananas ist komplexer als vermutet Die Ananas ist eine der beliebtesten tropischen Früchte. Ihre Entstehungsgeschichte begann vor über 3. Jahren in Südamerika.
Gesundheit - Biowissenschaften - 26.09.2019
Neue Einblicke in die Rolle des Transkriptionsfaktors GATA3 in der Niere
Der Transkriptionsfaktor GATA3 reguliert in vielen in Entwicklung befindlichen Geweben die Genexpression. Eine Studiengruppe am ,,Marie Curie-Labor" für Translationelle Nephropathologie und Immunpathologie der Niere am Klinischen Institut für Pathologie der MedUni Wien konnte nun seine Rolle bei der Glomerulum-Entwicklung in der Niere identifizieren.
Gesundheit - Biowissenschaften - 19.09.2019
Gesunder Lebensstil beugt Demenz-Erkrankungen vor
Der Ausbruch neurodegenerativer Erkrankungen wie der Alzheimer Demenz lässt sich durch einen gesunden Lebensstil deutlich verzögern. Dabei spielt bereits die Lebensphase zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr eine bedeutende Rolle. ,,Wer bereits in frühen Jahren auf sich und seinen Körper achtet, verringert das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen im Alter", erklärt die Demenz-Expertin Elisabeth Stögmann von der MedUni Wien anlässlich des Welt-Alzheimertages am 21. September.
Biowissenschaften - Informatik - 12.09.2019

Eine an der TU Graz neu entwickelte Simulationstechnologie soll die Herstellung von Biopharmazeutika für die produzierende Industrie effizienter, sparsamer und verständlicher machen. Bildmaterial zum Download am Ende des Textes Die Nachfrage nach Biopharmazeutika ist groß: Bei sieben der zehn meistverkauften Arzneimittel 2019 handelt es sich bereits um biopharmazeutische Wirkstoffe, also gentechnisch hergestellte Arzneimittel.
Chemie - Biowissenschaften - 11.09.2019

ForscherInnen entwickeln um ein Vielfaches schnellere photodynamische Simulationen Die Vorhersage von durch Licht ausgelösten molekularen Reaktionen ist bis dato extrem rechenaufwendig. Ein Team um Philipp Marquetand von der Fakultät für Chemie der Universitäten Wien hat nun unter Nutzung von künstlichen neuronalen Netzen ein Verfahren vorgestellt, welches die Simulation von photoinduzierten Prozessen drastisch beschleunigt.
Biowissenschaften - 06.09.2019

Sozialer Kontext in frühen Lebensphasen hat langfristige Auswirkungen auf Graugänse Vernetzt zu sein ist nicht nur bei Menschen ein Muss. Ein Team um die VerhaltensbiologInnen Didone Frigerio und Georgine Szipl von der Konrad Lorenz Forschungsstelle der Universität Wien untersuchte bei Graugänsen, wie sich die Eingliederung in die Gruppe auf die Physiologie, die aggressiven Auseinandersetzungen und die Fitness auswirkt.
Biowissenschaften - Geschichte & Archeologie - 05.09.2019

Bevölkerungsgeschichte Süd- und Zentralasiens der letzten Jahrtausende in neuem Licht Die größte jemals durchgeführte Studie alter menschlicher DNA wirft ein neues Licht auf die Herkunft von zentralund südasiatischen Bevölkerungen. Im Fokus der Studie, an der Ron Pinhasi vom Department für Evolutionäre Anthropologie der Universität Wien als Haupt-Senior-Autor beteiligt waren, steht der Ursprung der Landwirtschaft und der indogermanischen Sprachen.
Biowissenschaften - 04.09.2019

In vielen Kläranlagen sorgen Anammox-Bakterien für den effizienten Abbau von Ammonium. Dank eines neuen Messverfahrens lässt sich ihre Konzentration mit einem Schnelltest - anhand ihrer roten Farbe - bestimmen. Die von Thomas Pümpel und Sabine Podmirseg am Institut für Mikrobiologie entwickelte Methode wurde kürzlich für Europa und die USA zum Patent angemeldet.
Biowissenschaften - 29.08.2019

Symbionten auch bei DNA-Organisation aneinander angepasst Der Nutzen von Symbiose - also das Zusammenleben unterschiedlicher Arten zum wechselseitigem Vorteil - birgt noch immer viele offene Fragen. Ein internationales ForscherInnenteam um die Mikrobiologin Silvia Bulgheresi von der Universität Wien hat herausgefunden, dass sich bei gewissen Bakterienarten sogar die Organisation der DNA nach ihrem Wirt ausrichtet - ähnlich einer Kompassnadel, die immer nach Norden zeigt.
Gesundheit - Biowissenschaften - 28.08.2019
Zwischen Immunität und Krebsentstehung: Wiener WissenschafterInnen entdecken neuartiges Immundefizienz-Syndrom
Erstmals konnte ein bisher unbekanntes Immundefizienz-Syndrom nachgewiesen werden, das auf einer verminderten Funktionalität des Enzymkomplexes Polymerase delta beruht und wichtige Erkenntnisse zur adaptiven Immunität und Krebsentstehung bringt. Dieses Enzym ist eine wesentliche Steuereinheit in der DNA-Replikation.
Sozialwissenschaften - Biowissenschaften - 21.08.2019

ForscherInnen untersuchen Individuen, die zur Zeit der Völkerwanderung lebten Unter der Leitung von Ron Pinhasi von der Universität Wien sowie Mario Novak vom Institute for Anthropological Research in Zagreb untersuchte ein WissenschafterInnenteam die Ernährungsgewohnheiten, das Geschlecht und die Genverwandtschaften dreier Jugendlicher, die zur Zeit der Völkerwanderung im 5.Jahrhundert lebten und bei einer Ausgrabung in Osijek im Osten Kroatiens entdeckt wurden.






