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Umwelt



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Umwelt - Chemie - 25.05.2016
Klimaforschung: Verschmutzte Luft führt nicht zu mehr Wolken
Klimaforschung: Verschmutzte Luft führt nicht zu mehr Wolken
Wolkiger als bisher vermutet präsentierte sich das Klima vor der industriellen Revolution. Diesen Rückschluss lassen neueste Experimente am CERN zu, an dem auch Aerosolphysiker der Universität Wien beteiligt waren. Wie sich beim CLOUD-Experiment zeigt, produzieren organische Dämpfe, die von Bäumen in die Umgebung abgegeben werden, zahlreiche Aerosolpartikel in der Atmosphäre.

Umwelt - Physik - 19.05.2016
Auf den richtigen Winkel kommt es an
Auf den richtigen Winkel kommt es an
Aerosolphysiker erforschen Benetzungseigenschaften von Nanoteilchen bei der Wolkenentstehung Eine wichtige Eigenschaft von Oberflächen ist ihre Benetzbarkeit durch Flüssigkeiten. Makroskopische Objekte wie Pflanzen sind im Zusammenhang mit der Kapillarität auf besonders gute Benetzbarkeit angewiesen, die Flugeigenschaft von Vögeln ist wiederum von möglichst geringer Benetzung der Flügel abhängig.

Umwelt - Geowissenschaften - 28.04.2016
Ein Hoch in Haft
Ein Hoch in Haft
Hitzeperioden wie etwa im Jahrhundertsommer 2003 in Mitteleuropa, aber auch lang anhaltende Kälte im Winter haben häufig ihre Ursache in einem Hoch, das in der Atmosphäre festhängt und die Weiterbewegung der Druckfelder behindert. Dabei handelt es sich um eine Wetterlage, die als ,,Blocking" bezeichnet wird.

Umwelt - Astronomie & Weltraum - 24.03.2016
Vielseitige Infrarotlaser-Okkultation
Vielseitige Infrarotlaser-Okkultation
ForscherInnen am Grazer Wegener Center für Klima und Globalen Wandel der Uni Graz entwickelten in den letzten Jahren unter Federführung von Gottfried Kirchengast die weltweit erste Methode zur Messung von Treibhausgasen in der freien Atmosphäre: Deren Konzentration lässt sich aus der Dämpfung bzw. Absorption von Infrarotlaser-Signalen, die von einem Senderzu einem Empfänger-Satelliten geschickt werden, ablesen.

Biowissenschaften - Umwelt - 22.03.2016
"Inventur" der Nachtfalter
Die Bergregenwälder der tropischen Anden gehören zu den artenreichsten Regionen der Erde. Doch die Mehrzahl der Ameisen, Käfer und Schmetterlinge, die hier in einmalig großer Zahl vorkommen, ist noch weitgehend unerforscht. Ein internationales ForscherInnenteam rund um Konrad Fiedler vom Department für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien hat nun die Familie der spannerartigen Nachtfalter (Geometridae) in Ecuador einer eingehenden "Inventur" unterzogen.

Biowissenschaften - Umwelt - 12.02.2016
Immer weniger Diversität
Immer weniger Diversität
Überraschende Ergebnisse zeigt eine Untersuchung von Ruben Sommaruga, Professor am Institut für Ökologie und Hannes Peter von der Forschungsgruppe Lake and Glacier Ecology zur Veränderung der Diversität im Wechsel von gletschertrüben zu klaren Bergseen. Der Artikel dazu wurde im ISME Journal der Nature Publishing Group veröffentlicht.

Umwelt - Geowissenschaften - 21.12.2015
Klimaschatz aus Nevada
Klimaschatz aus Nevada
Die Felskluft Devils Hole in den USA ist weltweit einzigartig. Sie beherbergt ein Unterwasserreservoir, in dem seit hunderttausenden von Jahren konstante Bedingungen herrschen. In einem Projekt des Wissenschaftsfonds FWF untersuchen Forscherinnen und Forscher um Christoph Spötl dieses wertvolle Klimaarchiv und sind dabei einem Rätsel auf der Spur.

Umwelt - Gesundheit - 15.12.2015
Mit Pflanzen gegen Asbest in Böden
Mit Pflanzen gegen Asbest in Böden
Asbestzement galt seit seiner Erfindung in Österreich im 19.Jahrhundert als architektonisches und technisches Wundermaterial. Erst seit den 1980er Jahren führten Untersuchungen über die stark krebserregenden Eigenschaften von Asbest zu Verboten der Nutzung des Materials. Ein internationales Forschungsteam rund um Stephan Krämer vom Department für Umweltgeowissenschaften der Universität Wien untersucht nun den sicheren Umgang mit dem gesundheitsschädlichen Stoff - beim Abbau könnte der gezielte Einsatz von Pflanzen eine erhebliche Rolle spielen.

Umwelt - Biowissenschaften - 09.12.2015
Eine Kläranlage zum Ausprobieren
Die TU Wien hat nun ihre eigene Modellkläranlage. Dort kann man die biochemischen und technischen Prozesse einer Kläranlage verstehen lernen, erforschen und verbessern. Einem Bakterium ist es ziemlich egal, ob es sich in einem schwimmbadgroßen Becken herumtreibt oder in einer kleinen Versuchsanlage.

Biowissenschaften - Umwelt - 01.12.2015
Die Tricks der ganz Kleinen
Die Tricks der ganz Kleinen
Warum gibt es mehr Kohlenstoff im Boden als in der Luft, und was haben "schummelnde" Bodenbakterien damit zu tun? MikrobiologInnen der Universität Wien und des IIASA haben in einer Computersimulation das Leben und Sterben - und die cleveren Überlebensstrategien - der Mikroorganismen beobachtet. Böden enthalten dreibis viermal so viel Kohlenstoff, wie in der Vegetation oder als CO2 in der Atmosphäre vorhanden ist.

Biowissenschaften - Umwelt - 26.11.2015
Mikrobiologen enttarnen rätselhafte
Mikrobiologen enttarnen rätselhafte "Comammox"-Mikroben
Die Nitrifikation spielt eine Schlüsselrolle im natürlichen Stickstoffkreislauf der Erde sowie in der Landwirtschaft. Der von Mikroorganismen durchgeführte Prozess besteht aus zwei aufeinanderfolgenden Schritten. Seit über 100 Jahren gingen ExpertInnen davon aus, dass verschiedene Mikroorganismen für diese Abläufe verantwortlich sind.

Umwelt - Wirtschaft - 23.11.2015
Globale Verantwortung
Globale Verantwortung
Kommenden Montag, am 30. November 2015, beginnen in Paris beim UN-Klimagipfel die Abschluss-Verhandlungen für ein Nachfolgeabkommen zum Kyoto-Protokoll zur Eindämmung der Treibhausgasemissionen. Für die Verteilung der Emissionsrechte - also der CO2-Mengen, die ein Land in Zukunft noch ausstoßen darf - sowie deren Kontrolle - ist unter anderem zu klären, welchem Staat bestimmte Emissionen überhaupt zuzurechnen sind.

Umwelt - 29.10.2015
Neue Erkenntnisse zum Baumwachstum
Neue Erkenntnisse zum Baumwachstum
Baumwachstum und die Produktion von Biomasse wurden bisher als zeitlich synchron verlaufende Prozesse angesehen. Eine Arbeitsgruppe um den Botaniker Walter Oberhuber war an einem internationalen Forschungsprojekt beteiligt, das belegen konnte, dass diese zwei Vorgänge zeitlich versetzt ablaufen. Die Wissenschaftler berichten darüber in Nature Plants.

Umwelt - Wirtschaft - 14.09.2015
Energiewende: Wir müssen nur wollen
Energiewende: Wir müssen nur wollen
Eine Studie der TU Wien analysiert erstmals Strom, Wärme und Mobilität in Deutschland und Österreich gemeinsam. Bis 2050 können wir einen Großteil der CO2-Emissionen einsparen, selbst ohne großen Speicherausbau. Selbst eine starke Reduktion der CO2-Emissionen in der Stromund Wärmeerzeugung wäre technisch und wirtschaftlich machbar - das ist das Ergebnis einer neue Studie der TU Wien.

Umwelt - 10.09.2015
Klima im Blick
Klima im Blick
Regionales Klima besser verstehen und seine Entwicklung im Zuge des Klimawandels beobachten beziehungsweise prognostizieren: Mit diesem Gebiet beschäftigt sich die Forschungsgruppe ReLoClim (Regional

Umwelt - Maschinenbau - 09.09.2015
Grüne Fassaden: Pflanzen als Schutz vor der Sommerhitze
Grüne Fassaden: Pflanzen als Schutz vor der Sommerhitze
Begrünte Fassaden können Energie sparen und das lokale Klima in der Stadt deutlich verbessern. An der TU Wien werden unterschiedliche Fassadenbegrünungs-Strategien erprobt, gemessen und simuliert. Wer diesen Sommer schwitzend vor dem Ventilator verbracht hat und sich nach einer Klimaanlage sehnt, sollte sich Gedanken über eine umweltfreundliche Alternative machen: Fassadenbegrünung in der Stadt ist ein neuer Trend, der die Lebensqualität erhöhen und den Energiebedarf senken kann.

Biowissenschaften - Umwelt - 07.09.2015
Der Boden ganz oben
Der Boden ganz oben
Welche Mikroorganismen unter den extremen Bedingungen im Hochgebirge aktiv sind, erforscht die Arbeitsgruppe Bodenmikrobiologie und Klimawandel von Paul Illmer in einem interdisziplinären Umfeld. Mit den Ergebnissen ihren Untersuchungen am Schrankogel konnten die Mikrobiologen den Forschungsstand um wertvolle Erkenntnisse bereichern.

Mathematik - Umwelt - 03.09.2015
Systematische Korruption kaum ausmerzbar
Systematische Korruption kaum ausmerzbar
Korruption ist extrem schwer zu bekämpfen, wenn sie schon weit verbreitet ist, berechnete ein Team um den Mathematiker Karl Sigmund von der Universität Wien.

Umwelt - Biowissenschaften - 19.08.2015
Pflanzen wandern um die Welt
Pflanzen wandern um die Welt
Einige Pflanzenarten breiten sich unter anderen klimatischen Bedingungen sehr rasch aus und verdrängen zum Teil sogar die heimischen Arten. Zu diesen invasiven Pflanzen zählt in Europa z.B. der Riesenbärenklau ( Heracleum mantegazzianum ). (Foto: Jan Pergl) ForscherInnen um Franz Essl und Dietmar Moser vom Department für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien und dem Umweltbundesamt zeigen aktuell in "Nature", dass wir Menschen 13.

Umwelt - Geowissenschaften - 18.08.2015
Wertvolle Klimadaten
Wertvolle Klimadaten
Am Wegener Center für Klima und Globalen Wandel der Universität Graz haben ForscherInnen die erste Methode zur langfristigen und hoch präzisen Messung von Treibhausgasen in der freien Atmosphäre entwickelt, um damit tiefere Einsichten in die globalen Klimaveränderungen zu ermöglichen. Nach einem Pionierexperiment, das 2011 auf den Kanarischen Inseln durchgeführt wurde, sind nun sämtliche Daten wissenschaftlich ausgewertet.