Aktualitäten 2022
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Können eingeschleppte Pflanzen auch positive Auswirkungen haben?
Gezielte Mikrobiom-Transplantationen: Für mehr biologische Vielfalt und ein robustes Ökosystem
Ragweed-Allergie: Herkunftsort und Umwelt beeinflussen Aggressivität der Pollen
Nano-Schwämme mit Potenzial für die Abwasseraufbereitung
Gruppendynamik: Im Verbund wird mehr Strom gespart
Grün und fair
Chemische Verschmutzung bedroht die Artenvielfalt
Schneeball-Erde: Wolken spielten entscheidende Rolle in der Klimageschichte
Gruppendynamik
Staubfänger
’Cleandanube’ - Schwimm-Marathon, Informationskampagne und Forschungsprojekt
Bisher unterm Radar: Projekt misst Plastikschadstoffe in der Donau
Sonnenschutzmittel schädigen wichtige Einzeller im Meer
Arzneimittelreste in der Wiener Donau
Corona und Klima
Chemie: Neue Methode eröffnet ’grünere’ Wirkstoffherstellung
Landnutzung gefährdet Biodiversität weltweit
Weniger Wasser
Wärme-adaptierte Genotypen alpiner Pflanzen könnten unter Klimawandel seltener werden
Umwelt
Ergebnisse 21 - 39 von 39.
Umwelt - 18.08.2022

Wissenschafter*innen untersuchten auch, wann sich gebietsfremde Pflanzen erfolgreich ausbreiten Die Verschleppung von Arten durch den Menschen in neue Regionen - sogenannte Biologische Invasionen - hat in den letzten Jahrzehnten massiv zugenommen. Internationale Forschungsteams unter der Beteiligung der Universität Wien untersuchten nun in zwei umfassenden Studien, welche Faktoren für das Überleben von eingeschleppten Pflanzen ausschlaggebend sind, und ob solche Arten nicht manchmal auch positive Auswirkungen haben können.
Umwelt - Biowissenschaften - 11.08.2022

Von Susanne Filzwieser Wie sich Mikrobiome gezielt zum Wiederaufbau der biologischen Vielfalt nutzen lassen, zeigen international führende Fachleute auf Initiative der TU Graz in einem kritischen Leitfaden in Nature Microbiology. Klimawandel, der weltweite Verlust der biologischen Vielfalt, die Stickstoff-, Antibiotikaund die Plastikkrise sind schwerwiegende Probleme, mit denen der Planet Erde konfrontiert ist.
Umwelt - Gesundheit - 05.08.2022

Die Herkunft von Ragweed-Pollen aus verschiedenen geografischen und klimatischen Regionen sowie der Grad der Umweltverschmutzung können die Schwere von allergischen Reaktionen wie Heuschnupfen und Asthma beeinflussen. So zeigen sich Pollen von Pflanzen aus verschiedenen Gegenden unterschiedlich aggressiv.
Chemie - Umwelt - 01.08.2022

Verbundmaterial aus ultradünnem COF und Graphen zeigt hohe Sorptionskapazität für organische Schadstoffe Effiziente Filter für die industrielle Abwasserbehandlung sind wichtig, um potenzielle Umweltschäden zu minimieren. Insbesondere organische Farbstoffe, als eine bedeutende Gruppe industrieller Schadstoffe, sind in der Regel gut wasserlöslich, nicht abbaubar und viele sind toxisch bis krebserregend.
Umwelt - Informatik - 25.07.2022

Uni Graz Mit dem Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe könnte leichter Strom gespart werden, bestätigen Forschende der Uni Graz und TU Graz. Sie untersuchen in einem Projekt, wie Mensch und Energiesysteme besser zusammenspielen. ,,Wer sich als Teil einer Gruppe fühlt, ist tendenziell eher gewillt, mehr Strom zu sparen", schildert Katja Corcoran, Sozialpsychologin an der Universität Graz.
Umwelt - Politik - 28.06.2022

Universität Graz bewertet EU-Einigung zur Zuteilung der Emissionsreduktionen auf die Mitgliedsländer Es geht heiß her. Nicht nur beim Klima selbst. Auch bei den politischen Diskussionen in der Europäischen Union, wie bis 2050 Industrie, Verkehr, Energieversorgung und Landwirtschaft klimaneutral werden.
Umwelt - Chemie - 17.06.2022

Wissenschafter*innen fordern, mehr Umweltschadstoffe im Artenschutz zu berücksichtigen Die Verschmutzung der Umwelt mit Chemikalien bedroht die Artenvielfalt. Die Komplexität dieser Verschmutzung werde von Entscheidungsträger*innen bisher aber unzureichend erfasst - das schreiben internationale Forscher*innen um Gabriel Sigmund von der Universität Wien und Ksenia Groh vom Wasserforschungsinstitut Eawag (Dübendorf, Schweiz) in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Science".
Umwelt - Geowissenschaften - 10.06.2022

Globale Klimamodelle weisen auf harte Bedingungen für Lebensformen vor 700 Millionen Jahren hin Waren die Ozeane der Erde im Cryogenium - vor rund 700 Millionen Jahren - vollständig mit Eis bedeckt oder zog sich ein eisfreier Wassergürtel um den Äquator, in dem Schwämme und andere Lebensformen Überleben konnten? Ein Forschungsteam der Universität Wien und des Karlsruher Instituts für Technologie konnte nun in globalen Klimamodellen zeigen, dass ein Wassergürtel eher unwahrscheinlich ist.
Umwelt - Informatik - 02.06.2022

Im Verbund wird mehr Strom gespart, bestätigen ForscherInnen der Uni Graz und TU Graz Gemeinsam statt einsam. Dieser Spruch gilt auch beim Energieverbrauch. Denn mit dem Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe könnte leichter Strom gespart werden, bestätigen ForscherInnen der Uni Graz und TU Graz. Sie untersuchen in einem Projekt, wie Mensch und Energiesysteme besser zusammenspielen.
Umwelt - Biowissenschaften - 16.05.2022

Biologische Krusten festigen den Boden in Trockengebieten und spielen eine wichtige Rolle fürs Klima Wenn sich Bakterien, Pilze, Moose, Flechten und Algen auf trockenem Land miteinander verbinden, dann bilden sie sogenannte biologische Bodenkrusten. Diese bedecken weltweit rund zwölf Prozent, in Trockengebieten etwa ein Drittel der Landoberfläche und festigen den Boden.
Umwelt - 10.05.2022

Ein wissenschaftliches Team der Universität Wien analysierte die Proben aus der Donau Schwimm-Marathon, Informationskampagne und Forschungsprojekt - Das Projekt "cleandanube" macht auf die Verschmutzung der Donau mit Mikroplastik aufmerksam. Ein Team der Umweltgeowissenschaft an der Universität Wien ist wissenschaftlicher Partner des Projekts.
Umwelt - Gesundheit - 28.04.2022

Forschungsteam der Universität Wien ist wissenschaftlicher Partner im Projekt "cleandanube" Schwimm-Marathon, Informationskampagne und zugleich groß angelegtes Forschungsprojekt: Für das Projekt "cleandanube" durschwimmt der deutsche Chemiker Andreas Fath aktuell die Donau und sammelt dabei Wasserproben.
Umwelt - Geowissenschaften - 18.02.2022

Insbesondere "umweltfreundlicher" Sonnenschutz gefährlich für die Symbionten von Foraminiferen - Einzeller leisten wesentlichen Beitrag zum globalen marinen Kohlenstoffund Stickstoffkreislauf Foraminiferen - einzellige Organismen, die Überwiegend im Meer leben - werden durch Sonnenschutzmittel im Meerwasser geschädigt.
Umwelt - Gesundheit - 15.02.2022

Schadstoffkonzentrationen in Flüssen liefern einen chemischen Fingerabdruck der Gesellschaft Mögliche negative Auswirkungen von Arzneimittelresten auf Menschen und Ökosysteme Chemikalienreste in Flüssen können der Gesundheit von Ökosystemen und Menschen schaden. Die aktuelle Untersuchung hat erstmals international vergleichbare Daten zur Konzentration von Pharmazeutikaspuren in Flüssen auf allen Kontinenten zusammengetragen.
Umwelt - Wirtschaft - 11.02.2022

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie schwierig es ist, globale Krisen in dem komplexen System menschlicher Gesellschaften zu bewältigen. Denn Störungen in einem Sektor ziehen oft kaskadenartig weitere Probleme in anderen Bereichen nach sich. Man denke etwa an die aktuellen Lieferengpässe bei Halbleiterbauteilen oder die hohen Energiepreise.
Chemie - Umwelt - 08.02.2022

Nachhaltige Aminsynthese aus einfachen Bausteinen Die Chemie sucht heute verstärkt nach Wegen, molekulare Verbindungen umweltfreundlich und nachhaltig herzustellen. Ein Team um Chemiker Nuno Maulide von der Universität Wien hat nun eine neue Methode vorgestellt, mit der die Forscher*innen sogenannte Amine - u.a. wichtige und begehrte Verbindungen für die Medikamentenproduktion - "grüner" synthetisieren können.
Umwelt - Biowissenschaften - 04.02.2022

Auch die Intensität der Nutzung hat Auswirkungen auf Artenreichtum Landund Forstwirtschaft sowie Infrastruktur beeinflussen, verändern oder zerstören natürliche Lebensräume. Konsequenzen für die Biodiversität werden meist auf Basis der durch Landnutzung beanspruchten Fläche berechnet. Aber auch die Intensität der Nutzung spielt eine Rolle, zeigt eine neue Studie von Philipp Semenchuk und Kolleg*innen der Universität Wien, der Universität für Bodenkultur Wien und des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums Frankfurt.
Umwelt - Geowissenschaften - 03.02.2022

Eine verstärkte Erwärmung der Gebirge in Verbindung mit einer schwächeren Veränderung der Niederschlagsmengen im Vergleich zu Tieflandregionen könnte die Schneeund Eisspeicher in den Bergen schneller erschöpfen als bisher angenommen. Zu diesem Ergebnis kommen neue Forschungen einer Arbeitsgruppe der Mountain Research Initiative (MRI) mit Sitz in der Schweiz.
Umwelt - 12.01.2022

An kalte Temperaturen angepasste Pflanzenarten ziehen sich in Reaktion auf die Klimaerwärmung in kühlere Regionen, zum Beispiel in höhere Lagen der Gebirge zurück. Die Individuen einer Art unterscheiden sich allerdings in ihren klimatischen Ansprüchen. Wie ein wärmeres Klima die relative Häufigkeit von kälteund wärme-adaptierten Individuen oder Genotpyen innerhalb von Arten beeinflusst ist kaum bekannt.