Aktualitäten 2020

« ZURÜCK

Biowissenschaften



Ergebnisse 21 - 40 von 101.


Sozialwissenschaften - Biowissenschaften - 28.10.2020
Entwicklungsstadium entscheidet über Erlernen von flexiblem Verhalten - auch bei Autismus
Entwicklungsstadium entscheidet über Erlernen von flexiblem Verhalten - auch bei Autismus
Flexibles Verhalten ist ein grundlegender Bestandteil des alltäglichen Lebens. Es erfordert, dass wir durch Erfahrung lernen, um Entscheidungen zu treffen und Reaktionen anzupassen, wenn sich das Feedback ändert. Bei Autismus kann es Schwierigkeiten beim Erlernen flexiblen Verhaltens geben. Aber werden Lernstrategien eher vom Entwicklungsstadium oder von diagnostischen Unterschieden geleitet?

Biowissenschaften - Sozialwissenschaften - 22.10.2020
Spendable Rabenvögel: Sozialleben der Tiere entscheidend für ihre Großzügigkeit
Spendable Rabenvögel: Sozialleben der Tiere entscheidend für ihre Großzügigkeit
Der Blick auf die Großzügigkeit von Rabenvögeln macht Parallelen zur menschlichen Evolution sichtbar. Auch bei Raben, Krähen, Elstern und Co. führen gemeinschaftliche Jungenaufzucht und erhöhte Toleranz gegenüber Artgenossen zur Entstehung von großzügigem Verhalten - ganz ähnlich wie bei unseren menschlichen Vorfahren.

Gesundheit - Biowissenschaften - 16.10.2020
Wie Krebszellen aus Tumoren flüchten
Körperzellen versuchen zu entkommen, wenn sie in dichtem Gedränge vieler Zellen ,,eingekesselt" werden. Ein Wissenschaftler der St. Anna Kinderkrebsforschung bzw. von der MedUni Wien hat gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen entdeckt, dass der Zellkern eine Art ,,Fluchtreflex" auslöst, um die Zelle zu befreien.

Biowissenschaften - Psychologie - 14.10.2020
STAT3 als wichtiger Faktor für die emotionale Reaktivität identifiziert
Zahlreiche wissenschaftliche Studien weisen auf eine entscheidende Rolle von Entzündungsprozessen für die Entstehung von psychiatrischen Erkrankungen hin. Besondere Bedeutung kommt hier unter anderem dem Interleukin 6/STAT3-Signaltransduktionsweg zu, der im Zusammenhang mit Depression, Schizophrenie und bipolaren Erkrankungen steht.

Biowissenschaften - Informatik - 13.10.2020
Besseres Deep-Learning: Weniger Neuronen, mehr Intelligenz
Besseres Deep-Learning: Weniger Neuronen, mehr Intelligenz
Künstliche Intelligenz wird effizienter und zuverlässiger, wenn man sich enger an biologischen Vorbildern orientiert: Neue Ansätze der AI-Forschung bewähren sich im Experiment. Künstliche Intelligenz (AI) ist längst in unserem Alltag angekommen - von der Suchmaschine bis zum selbstfahrenden Auto. Das hat mit der gewaltigen Rechenleistung zu tun, die in den letzten Jahren verfügbar geworden ist.

Biowissenschaften - 13.10.2020
Vom Wollen und Mögen
Vom Wollen und Mögen
Den Studienteilnehmer*innen wurden verschiedene Arten von Belohnungen angeboten. Es konnte festgestellt werden, dass beim Wollen und Mögen von Belohnungen unterschiedliche neurochemische Systeme beteiligt sind. Helena Hartmann) Belohnungsverarbeitung zeigt sich im menschlichen Gesicht Menschen suchen Belohnungen durch Objekte und Situationen, weil sie uns Freude bereiten.

Gesundheit - Biowissenschaften - 09.10.2020
Mit der Darmflora Infektionen bekämpfen
Mit der Darmflora Infektionen bekämpfen
Im Magen-Darm-Trakt von Säugetieren leben hunderte bis tausende verschiedene Mikroorganismen. Dieses Bild aus einem Fluoreszenz-Mikroskop zeigt einige der Mikrobenarten, die im Darm von Mäusen vorkommen. Sie sind entsprechend ihrer biologischen Art unterschiedlich angefärbt. Fatima Pereira) Ein internationales Forschungsteam um David Berry vom Zentrum für Mikrobiologie und Umweltsystemwissenschaften der Universität Wien untersuchte, ob mit Hilfe der natürlichen Darmflora eine Magen-Darm-Infektion (Clostridioides difficile) nach Antiobiotika-Behandlungen verhindert werden kann.

Chemie - Biowissenschaften - 09.10.2020
Wie man die Naturgesetze überlistet - aber doch nicht ganz
Super-Resolution-Mikroskopie wird heute auf der ganzen Welt verwendet, doch sie kann trügerisch sein: TU Wien und MedUni Wien zeigen, dass die Bilder oft falsch interpretiert werden. Das Superresolution-Forschungsteam: René Platzer, Johannes Huppa (beide MedUni), Mario Brameshuber und Magdalena Schneider (TU Wien) (v.l.n.r.

Chemie - Biowissenschaften - 05.10.2020
Cyanobakterien als 'grüne' Katalysatoren in der Biotechnologie
Cyanobakterien als ’grüne’ Katalysatoren in der Biotechnologie
Von Susanne Eigner Forschende der TU Graz und der Ruhr-Universität Bochum zeigen im Fachjournal ACS Catalysis, wie sich die katalytische Aktivität von Cyanobakterien, auch Blaualgen genannt, erheblich steigern lässt. Damit rückt die biotechnologische und somit umweltfreundliche Anwendung einen großen Schritt näher.

Biowissenschaften - Gesundheit - 22.09.2020
SARS-CoV-2 Antikörpertest: Expertise heimischer Universitäten
Für eine Einschätzung der Ausbreitung von SARS-CoV-2 sowie der bereits erfolgten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus braucht es - zusätzlich zu den derzeit verfügbaren PCR-Tests - zuverlässige und massentaugliche Analyseverfahren, mit denen SARS-CoV-2-Antikörper nachgewiesen werden können. Ein ExpertInnen-Team dreier heimischer Universitäten - BOKU, Vetmeduni Vienna und MedUni Wien - hat nun den ersten quantitativen SARS-CoV-2-Antikörpertest entwickelt.

Biowissenschaften - Gesundheit - 18.09.2020
Nervenzellen sind keine Alleskönner
Nervenzellen sind keine Alleskönner
Winzige Unterschiede zwischen einzelnen Nervenzellen können ihr Signalverhalten dramatisch verändern, zeigt eine Studie von TU Wien und Harvard Medical School. Ein Neuron Winzige anatomische Details einer Nervenzelle können ihr Signalverhalten entscheidend beeinflussen. Winzige anatomische Details einer Nervenzelle können ihr Signalverhalten entscheidend beeinflussen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 10.09.2020
Allergische Immunantworten helfen bei der Abwehr bakterieller Infektionen
Eine gemeinsame Studie des CeMM Forschungszentrums für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, der Medizinischen Universität Wien und der Stanford University School of Medicine könnte miterklären, warum der Körper im Laufe der Evolution an einem bekannten ,,Allergiemodul" festgehalten hat: Der betreffende Baustein des Immunsystems, bestehend aus Mastzellen und Immunglobolin E (IgE) Antikörpern, kann die Widerstandskraft des Körpers gegen sekundäre bakterielle Infektion erhöhen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 08.09.2020
Polycythaemia vera: Bestimmung individueller DNA-Varianten ermöglicht wirksamere Therapie
Die Polycythaemia vera ist eine chronische, bösartige Erkrankung des blutbildenden Systems und wird durch Gabe von Interferon alpha-basierten Medikamenten vorwiegend mit anhaltendem Erfolg behandelt. Bei einigen Fällen gelingt dies aus bisher unklarer Ursache jedoch nicht. Eine Forschungsgruppe um Robert Kralovics vom Klinischen Institut für Labormedizin der MedUni Wien sowie vom CeMM konnte nun durch genetische Assoziationsstudien zeigen, dass PatientInnen mit bestimmten, in der Bevölkerung häufig vorkommenden DNA-Varianten therapeutisch weniger gut ansprechen.

Biowissenschaften - Materialwissenschaft - 03.09.2020
Autophagie: Der Anfang vom Ende
Autophagie: Der Anfang vom Ende
Forschungsgruppe gelingt Einblick in die Entstehung der Recycling-Zentren der Zelle Die Autophagie, vom Griechischen für "Selbst-Essen", ist ein essentieller Prozess, um Zellbestandteile zu isolieren und zu recyclen, wenn die Zelle unter Stress steht oder Nährstoffe limitiert sind. Bei der Autophagie werden schadhafte Proteine oder Organellen in einer Doppelmembran, dem Autophagosom, eingekapselt und später abgebaut.

Gesundheit - Biowissenschaften - 28.08.2020
Renate Kain Autorin einer Übersichtsarbeit in Nature Reviews Disease Primers
Renate Kain, Leiterin des Klinischen Instituts für Pathologie der MedUni Wien, wurde als Mitautorin einer Übersichtsarbeit zum Thema ANCA-assoziierte Vaskulitis im hochrenommierten Journal Nature Reviews Disease Primers eingeladen. Nature Reviews Disease Primers ist (mit Impact Factor 40) das prestige-trächtigste Journal zur Publikation von State-of-the-Art-Übersichtsarbeiten zu bestimmten Erkrankungen.

Biowissenschaften - Psychologie - 25.08.2020
Andere beschützen ist ein intuitives Verhalten
Andere beschützen ist ein intuitives Verhalten
Wir lernen sehr schnell, Verhaltensweisen zu vermeiden, die uns schaden. Dabei ist Schmerz ein starkes Lernsignal: Er sagt uns sofort, welche unserer Handlungen gefährlich sind. Aber als soziale Lebewesen müssen wir auch berücksichtigen, welche Konsequenzen unsere Handlungen für unsere Mitmenschen haben.

Biowissenschaften - Gesundheit - 24.08.2020
Fischallergie: Kollagen wird als wichtiges Allergen oft übersehen
Immer mehr Menschen weltweit leiden an einer Fischallergie. Das im Fisch enthaltene Kollagen ist für viele FischallergikerInnen ein wichtiges Allergen, jedoch ist es in den meisten kommerziell erhältlichen Diagnostests, die auf wässrigen Extrakten von Allergenquellen beruhen, in zu geringen Mengen enthalten.

Biowissenschaften - 23.08.2020
Endliche Weiten
Endliche Weiten
Die aktuellen Reisebeschränkungen machen Destinationen an der Adria für viele zu unerreichbaren Sehnsuchtsorten. Mehr als Urlaubserinnerungen beschäftigen die EvolutionsbiologInnen Kristina Sefc und Stephan Koblmüller ihre Forschungsergebnisse aus der Region. Sie haben in den vergangenen Jahren Populationen einer kleinen, im seichten Felshabitat lebenden Fischart entlang der kroatischen Küste beprobt und durch genetische Analysen ihre Ausbreitungswege rekonstruiert.

Biowissenschaften - 20.08.2020
Alleine lernen reicht nicht aus
Alleine lernen reicht nicht aus
Neurowissenschaftler erforschen soziale Entscheidungsfindung im menschlichen Gehirn Wir treffen Entscheidungen, die nicht nur auf unsere eigene Lernerfahrung basieren, sondern auch darauf, dass wir von anderen lernen. Aber wie können wir angesichts der Entscheidungen anderer Menschen unser eigenes Lernen verbessern? Wird soziales Lernen anders verarbeitet als direktes Lernen? Wissenschafter der Universität Wien und des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf (UKE) haben dargestellt, wie soziale Entscheidungsfindung im menschlichen Gehirn erfolgt.

Gesundheit - Biowissenschaften - 05.08.2020
COVID-19: Nicht alle PatientInnen entwickeln schützende Antikörper
Ein nun von einer Studiengruppe der MedUni Wien entwickelter Labortest macht es möglich, zu bestimmen, ob COVID-19-PatientInnen nach der Erkrankung schützende Antikörper entwickeln. Das zentrale Ergebnis der Tests: Die WissenschafterInnen vom Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung der MedUni Wien fanden heraus, dass nur rund 60 Prozent der an COVID-19 erkrankten und genesenen PatientInnen schützende Antikörper entwickeln und konnten erstmals zeigen, dass manche Antikörper das Virus sogar ,,fördern", indem sie es an die Körperzellen heranführen.