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Pixabay.com - Eine Wiener Studie, an der die Salzburger Mathematiker Arne Bathke und Wolfgang Trutschnig maßgeblich beteiligt waren, hat herausgefunden, dass KrebspatientInnen im Spital keine höheren Infektionsraten mit dem Coronavirus aufweisen als die Gesamtbevölkerung. Die Daten zeigten vielmehr, dass die Infektionsrate der KrebspatientInnen im AKH Wien niedriger war als die von anderen PatientInnen im AKH. Mit strikten Vorsichtsmaßnahmen bietet eine Krebsbehandlung im Krankenhaus somit kein erhöhtes Risiko für eine Ansteckung; KrebspatientInnen können onkologisch im Spital weiterbehandelt werden. Die Ergebnisse wurden aktuell im Top-Fachblatt ,,Journal of Clinical Oncology" publiziert. Studie an über 1000 PatientInnen KrebspatientInnen sind aufgrund ihrer Erkrankung und einem geschwächten Immunsystem anfälliger für Infektionen. Andererseits würden sie durch Fernbleiben von Ambulanzen und Kliniken im Sinne des Social Distancing wichtige Behandlungen und Untersuchungen versäumen. Das interuniversitäre Forschungsteam unter Leitung von Matthias Preusser, Leiter der Klinischen Abteilung für Onkologie von MedUni Wien und AKH Wien, führte im Zeitraum von 21. März bis 4. Mai 2020 insgesamt 1688 Nasenoder Rachenabstrich-Tests an 1016 KrebspatientInnen durch.
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