Ware mit Werten

International verzweigte Zulieferketten sollen transparenter und vergleichbarer
International verzweigte Zulieferketten sollen transparenter und vergleichbarer werden. Foto: Thorben Wengert/pixelio.de
WissenschafterInnen der Uni Graz entwickeln Kriterienkatalog für nachhaltige Wertschöpfungsketten - Wie viele Schadstoffe entstehen bei der Herstellung unserer Handys? Oder welche arbeitsrechtlichen Bestimmungen gelten in den Fabriken, die Teile unserer Autos fertigen? Zu den Schattenseiten der globalisierten Wirtschaft gehören unübersichtliche Lieferanten-Netzwerke. Vor allem in der Automobilund Elektroindustrie bleiben Produktwege verschleiert, weil die großen Konzerne nur mehr einen Bruchteil der Endware selbst herstellen. Im Forschungsprojekt SustainHub (Sustainability Data Exchange Hub) entwickeln WissenschafterInnen der Uni Graz einen Bewertungskatalog für nachhaltige Produktionsprozesse. Damit sollen international verzweigte Zulieferketten transparenter und vergleichbarer werden. ,,Anders als für technische und damit verbundene rechtliche Daten gibt es für nachhaltig wirkende ökologische und soziale Kriterien noch kein international klar definiertes Bewertungsgerüst", erklärt Rupert Baumgartner vom Institut für Systemwissenschaften, Innovationsund Nachhaltigkeitsforschung der Karl-Franzens-Universität Graz. Diese Lücke soll das Projekt SustainHub schließen. Ziel ist es, eine Plattform zu schaffen, auf der Daten entlang globaler Wertschöpfungsketten ausgetauscht werden, um Transparenz für LieferantInnen und Belieferte zu schaffen.
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