ForscherInnen der Universität Graz sehen die Corona-Krise als Chance für klimagerechte Investitionen, und das mit geringeren finanziellen, sozialen und politischen Kosten, als dies sonst der Fall wäre. Foto: pixabay
ForscherInnen der Universität Graz sehen die Corona-Krise als Chance für klimagerechte Investitionen, und das mit geringeren finanziellen, sozialen und politischen Kosten, als dies sonst der Fall wäre. Foto: pixabay - Die Auswirkungen der Klimakrise, das Festhalten an Systemen, die auf fossilen Brennstoffen basieren, sowie deren Förderung belasten Österreichs Wirtschaft, die Gesundheit und das öffentliche Budget mit rund 15 Milliarden Euro pro Jahr. In wenigen Jahren könnte diese Summe auf jährlich 20 Milliarden steigen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Universität Graz und der Medizinischen Universität Wien im Auftrag des Klimaund Energiefonds. Die AutorInnen fordern daher rasches Handeln und sehen die Corona-Krise als Chance für klimagerechte Investitionen. ,,Aus der Corona-Krise wissen wir, dass rechtzeitiges Handeln unabdingbar ist, um absehbare dramatische Folgen zu vermeiden. Die direkten Schäden, die mit einem weiter ansteigenden Klimawandel verbunden sind, manifestieren sich zwar langsamer als jene dieser Pandemie, sind aber massiver und viel länger anhaltend", sagt Volkswirt Karl Steininger, leitender Autor der am 25. Juni 2020 bei einer Pressekonferenz in Wien präsentierten Studie ,,Klimapolitik in Österreich: Kosten des Nicht-Handelns".
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