,,Stadt und Handlung": Prof. Christopher Dell im Interview

Christopher Dell
Christopher Dell
Am 28. Mai ist Christopher Dell, Professor für Theorie am Lehrstuhl Urban Design der HafenCity Universität Hamburg, als Gastreferent bei der IPRE Lecture des Instituts für Immobilienwirtschaftliche Forschung der TU Wien. Prof. Dietmar Wiegand hat ihn im Vorfeld um ein Interview gebeten. In der Ankündigung Ihres Vortrags am 28. Mai sprechen Sie davon, dass sich Leben, Wohnen und Arbeiten in unterschiedlichsten Handlungsformen verbinden. Was bedeutet das für die klassische Stadtplanung, die Flächen für bestimmte Funktionen widmet und ins Privateigentum eingreift, ursprünglich um negative externe Effekte einer Funktion für die andere zu verhindern? Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass die Funktionstrennung, die noch in die Baunutzungsverordnung eingeschrieben ist und unser Denken über und Planen von Stadt maßgeblich bestimmt, nicht mehr der Lebensrealität der Menschen entspricht, die tagtäglich Stadt machen, erhandeln. Einen Vorschlag, der jetzt in Deutschland angedacht ist, ist ein sogenanntes Urbanes Gebiet auszuweisen, in der die Konflikthaftigkeit und Überlagerung der heutigen Stadt besser zum Ausdruck kommt. Aber diese Verwaltungsmaßnahme ist es nicht allein. Wir brauchen neue Brillen, um überhaupt das was als Stadt geschieht, so lesbar zu machen, dass daraus neue Planungsmethoden erwachsen können.
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