"Refugium"

© Luchterhand Verlag
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"Poetikdozentur Literatur und Religion" mit Hanns-Josef Ortheil Der Romancier Hanns-Josef Ortheil (geb. 1951 in Köln) blickt auf 40 Jahre literarische Produktion zurück, eine Karriere, die durch den Erfolg seines Buchs ,,Die Erfindung des Lebens" (2009) gekrönt wurde. Nun gehört er zu den meistgelesenen Autoren der Gegenwart. Sein Werk wurde in über 20 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Am Dienstag, 21. Mai, spricht er im Rahmen der Wiener Poetikdozentur zum Thema: "Refugium - Ideen zu einer Biografie des Glaubens". Schon in jungen Jahren fand Hanns-Josef Ortheil im kreativen Schreiben ein Mittel des Überlebens: Nachdem seine Mutter durch traumatische Ereignisse verstummt war, beginnt auch der Sohn erst mit acht Jahren zu sprechen - und seine besondere literarische Gabe zu entdecken. In der jüngsten Phase seines Schaffens (seit "Die große Liebe", 2003) konzentrierte sich Ortheil auf sinnliche Liebesromane, die nicht das tragische Scheitern, sondern - gegenläufig - das große Gelingen der Liebe zelebrieren: er entwirft damit eine romantische "Märchenwelt", wie er selbst einmal notierte.
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