Medizin in vier Dimensionen

© Maximilian Schinagl, Medizinische Universität Graz
© Maximilian Schinagl, Medizinische Universität Graz
© Maximilian Schinagl, Medizinische Universität Graz - Die EU fördert ein Forschungsprojekt mit Beteiligung der TU Wien, bei dem Medikamente genau zur richtigen Zeit genau am richtigen Ort im Körper freigesetzt werden sollen. Medikamente einfach zu schlucken oder in die Blutbahn zu injizieren ist eigentlich eine schrecklich unspezifische Methode: Der Wirkstoff wird auf diese Weise im ganzen Körper verteilt, auch wenn er eigentlich bloß die Aufgabe hat, zu einer bestimmten Zeit an einem ganz bestimmten Ort aktiv zu werden. In Zukunft soll es möglich werden, pharmazeutische Substanzen viel präziser einzusetzen - ganz besonders in der Krebstherapie wäre das ein großer Vorteil. Um dieses Ziel zu erreichen, wird nun das Projekt -bioSWITCH- gestartet. Es handelt sich um einen Zusammenschluss mehrerer Universitäten - die Leitung liegt bei der Universität Linköping in Schweden, auch die Gruppe von Hannes Mikula vom Institut für Angewandte Synthesechemie der TU Wien Übernimmt dabei eine wichtige Rolle. Im Rahmen des Pathfinder Open 2022 Call des Europäischen Innovationsrats (European Innovation Council, EIC) wurde dieses Projekt nun mit insgesamt 4 Millionen Euro gefördert, davon gehen rund 735. Euro an die TU Wien.
account creation

TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT

And extend your reading, free of charge and with no commitment.



Your Benefits

  • Access to all content
  • Receive newsmails for news and jobs
  • Post ads

myScience