Die Bekämpfung von Kriminalität im Netz ist eines der Forschungsgebiete von Rainer Böhme. (Bild: Pixabay/pixelcreatures)
Kryptografische Währungen wie Bitcoin werden zunehmend für Illegales verwendet. Wie man Kriminalität in diesem Zusammenhang Herr werden kann, erforschen unter anderem Innsbrucker Informatiker um Rainer Böhme. Er ist Professor am Institut für Informatik und forscht an Lösungen für digitale Konflikte: Angefangen bei Kriminalitätsbekämpfung bis hin zu alltäglichen Problemen. Euro, Dollar, Pfund, Rubel, Yen: Bekannte Währungen unterschiedlicher Länder. Sie und alle weiter verbreiteten physischen Währungen haben gemein, dass sie von einer zentralen Stelle, meist einer eigens dafür geschaffenen zentralen Notenbank, ausgegeben werden. Diese Zentralbanken steuern auch die Währungspolitik des jeweiligen Staates, vergeben Kredite an Geschäftsbanken und nutzen unterschiedliche Instrumente, um etwa den Wechselkurs zu anderen Währungen und die Inflation im Währungsraum zu beeinflussen. Seit einigen Jahren hat sich parallel ein von Banken weitgehend unabhängiges Währungssystem entwickelt: ,,Virtuelle kryptografische Währungen werden dezentral geschöpft und gehandelt, keine zentrale Stelle hat Einfluss auf den Wechselkurs oder die Menge einzelner Zahlungseinheiten", erläutert Prof. Rainer Böhme.
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