Kapelari Suzanne Kapelari, Dekanin der Fakultät für LehrerInnenbildung
Kapelari Suzanne Kapelari, Dekanin der Fakultät für LehrerInnenbildung © Axel Springer - Die Universität Innsbruck hat 2012 eine eigene Fakultät für LehrerInnenbildung gegründet, um die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern zu professionalisieren. Bei der Jubiläumsfeier zum zehnjährigen Bestehen der Fakultät wird heute in Innsbruck eine Studie präsentiert, die mit dramatischen Zahlen aufzeigt, wie diese Bemühungen durch den breiten vorzeitigen Einsatz von Studierenden im Schuldienst untergraben werden. Der aktuelle Mangel an Lehrkräften führt dazu, dass in nahezu allen Bundesländern nicht nur Lehramtsstudierende mit einem Bachelor-Abschluss, sondern auch solche ohne Abschluss bereits vorzeitig im Schuldienst eingesetzt werden. Auf diese Weise stehen immer mehr Studierende ohne adäquate Ausbildung den Herausforderungen des Schulalltag gegenüber. Hinzu kommt die Doppelrolle als Studierende und Lehrerin oder Lehrer. Um die Situation der Studierenden, damit einhergehende Mehrbelastungen und den Umgang damit zu untersuchen, wurden im Sommer in Linz 312 Lehramtsstudierende der Sekundarstufe befragt. "Rund die Hälfte der befragten Bachelorstudierenden und zwei Drittel der befragten Masterstudierenden sind im Schuldienst tätig", schildert Studienleiter Christoph Helm, Bildungsforscher und an der Johannes-Kepler-Universität Linz die Situation.
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