In Bewegung

Symbiose von Sport, Gesellschaft und Politik: Alfred Gutschelhofer, Vizerektorin
Symbiose von Sport, Gesellschaft und Politik: Alfred Gutschelhofer, Vizerektorin Renate Dworczak, Sylvia Titze, Kristina Edlinger-Ploder, Gerhard Tschakert, Kurt Völkl und Gernot Brunner (v.l.) Foto: Uni Graz/Schweiger
Public Health zählt aktuell zu den Top-Themen unserer Gesellschaft. Wie es um die Volksgesundheit bestellt? Wie krank ist das System? Und was jeder selbst dafür tun? Diesen und weiteren Fragen ging im Rahmen der Uni-Graz-Reihe ,,Grazer Wirtschaftsgespräche" am 19. Mai 2015 ein prominent besetztes Podium nach. Gastgeber und Wirtschaftswissenschafter Alfred Gutschelhofer zeigte zu Beginn den Zwiespalt auf: ,,Einerseits will unsere Gesellschaft mündige Menschen mit Eigenverantwortung fürs eigene Leben, andererseits wird schnell der Ruf nach politische Verantwortung laut." - Sylvia Titze, Sportwissenschafterin an der Uni Graz, wies vor allem auf den Unterschied von drei oft vermischten Begriffen Sport, Training und Bewegung hin. Minuten pro Woche mit mittlerer Intensität oder 75 Minuten mit höherer Intensität - so lautet die österreichische Bewegungsempfehlung. ,,Wichtig ist es sich selbst zu beobachten, um sein Verhalten zu ändern und zu schauen welche Bewegung macht Spaß", appellierte Titze. Viele positive Effekte von körperlicher Aktivität führte Sportwissenschafter-Kollege Gerhard Tschakert ins Treffen: ,,Es wird zum Beispiel Insulin-Resistenz reduziert und die Entstehung von Tumoren verringert." Vor allem kurze Intervalle mit hoher Belastung hätten einen hohen Wirkungsgrad gezeigt. ,,Wenn man das Verhalten beeinflussen will, muss man die Menschen in kleinen Schritten zur Änderung bringen", betonte Gernot Brunner, ärztlicher Direktor des LKH-Univ.-Klinikum Graz.
account creation

TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT

And extend your reading, free of charge and with no commitment.



Your Benefits

  • Access to all content
  • Receive newsmails for news and jobs
  • Post ads

myScience