Johanna Grames
Die komplexen Wechselbeziehungen zwischen Hochwasser und Gesellschaft werden an der TU Wien untersucht: Die Wirtschaft braucht einen Staat, der effizienten Hochwasserschutz organisiert. Wir Menschen beeinflussen die Gewässer, durch Dämme, Regulierungen oder Landwirtschaft. Und die Hochwassergefahr beeinflusst uns und unsere wirtschaftlichen Entscheidungen. Das komplizierte Wechselspiel, das sich daraus ergibt, wird an der TU Wien untersucht. Die Wirtschaftsmathematikerin Johanna Grames entwickelte mathematische Modelle, mit denen sich berechnen lässt, wie wirtschaftliche Entscheidungen als Grundlage für langfristige Hochwasserschutzstrategien verwendet werden können. Den Wirtschaftstreibenden selbst die Verantwortung für den Hochwasserschutz aufzubürden, ist langfristig keine gute Strategie. Gerade in wohlhabenden Ländern lohnt es sich, wenn der Staat die nötige Infrastruktur für den Hochwasserschutz aufbaut.
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