Virtual Reality: Mit dem Datenanzug ins Computerprogramm
Wenn Computer Bewegungen erkennen, können sie für völlig neue Therapieformen eingesetzt werden. An der Technischen Universität (TU) Wien werden spielerische Trainingsverfahren entwickelt, die PatientInnen in eine virtuelle Welt entführen. Man kennt das Verfahren von Hollywood-Blockbustern: Menschliche Körperbewegungen werden mit Spezialkameras aufgezeichnet und in Bewegungen einer Computerfigur umgerechnet - ,,Motion Capture" wird diese Technik genannt. Was mit riesengroßem Aufwand die Produktion von Trickfilmen ermöglicht, kann nun mit etwas veränderten Methoden auch für die Schmerztherapie hilfreich sein. InformatikerInnen an der TU Wien entwickelten ein Motion-Capture-System, das nun für videospielartige Bewegungstherapien in Krankenhäusern und Rehabilitationszentren eingesetzt werden kann. Nachdem solche Spiele nicht bloß der Unterhaltung dienen, spricht man von ,,Serious Games" - Spielen mit ernstem Hintergrund und klaren Zielen. Mit Infrarot-Licht in die virtuelle Welt Um die Bewegungs-Spiele zu steuern, muss man zunächst in einen Datenanzug schlüpfen, der mit kleinen, reflektierenden Kugeln besetzt ist.
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