Ein Juchezer

Der Männergesangsverein in Außervillgraten umrahmt den Vortrag von Raymond Amman
Der Männergesangsverein in Außervillgraten umrahmt den Vortrag von Raymond Ammann zur Geschichte des Jodelns im Zuge der Uni im Dorf 2015. (Bild: Uni Innsbruck)
Juchezer, Almschrei oder Kuhreihen sind ältere Begriffe für den Jodler, der heute nicht zuletzt in der Neuen Volksmusik in aller Munde ist. Raymond Ammann, Professor am Institut für Musikwissenschaft, beschäftigt sich mit der Geschichte des Jodelns im Alpenraum und vergleicht die Entwicklungen in Tirol und der Schweiz. Singen ohne Text und der Wechsel zwischen Brustund Kopfstimme sind die Charakteristika eines Jodlers, der vor allem im Alpenraum weit verbreitet ist. Von der Nachbildung des Alpenprofils durch die Notenlinien bis hin zum Ausdruck von Emotionen - zur Entstehung des Jodlers existieren die unterschiedlichsten Theorien. Als gesichert gilt allerdings die ursprüngliche Funktion der musikalischen Vorform des Jodlers, die zur Kommunikation gedient haben soll. ,,Früher lebten die Menschen in den Alpen häufig weit auseinander. Der über weite Strecken hörbare Ruf half zur Verständigung vom Berg ins Tal.
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