Die Donau: Vom wilden Gebirgsfluss zur Lebensader für die Großstadt

Die Donau: Vom wilden Gebirgsfluss zur Lebensader für die Großstadt. Juli 2013 Im Projekt ENVIEDAN werden die langfristigen Dynamiken und Effekte des Zusammenspiels zwischen Fluss und Mensch am Beispiel der Geschichte der Wiener Donau (1500-1890) erfasst. Ergebnisse wurden nun im International Journal of Water History vorgestellt. ,,Ein wilder, unberechenbarer Gebirgsfluss, das war die Donau in Wien", so Projektleiterin Verena Winiwarter. Eine interdisziplinäre Gruppe von ForscherInnen am Institut für Soziale Ökologie der AAU und am Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement der BOKU machte sich im Mai 2010 mit Hilfe einer Finanzierung durch den FWF auf, ein halbes Jahrtausend Donaugeschichte zu erhellen. Das Projekt mit dem Titel ENVIEDAN (Environmental history of the Viennese Danube) fokussiert auf die sich verändernde Rolle der Donau, insbesondere auf ihre Funktionen für die Stadt Wien und ihre Umgebung. Verena Winiwarter betont die Neuartigkeit des Projekts: ,,Wir lernen aus unseren Erhebungen mehr über die Rolle eines Flusses für eine städtische Gesellschaft, insbesondere in der Zeit vor und während der Industrialisierung." Eine weltweit neue Methode, die regressiv-iterative Rekonstruktion, wurde eingesetzt, um dem Gewirr von Flussarmen, Auen und Inseln auf die Spur zu kommen.
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