Mikroplastik in der Umwelt: Von der Nanoforschung lernen

Welche Gefahren Mikroplastik in der Umwelt bewirkt ist zum Gutteil noch nicht be
Welche Gefahren Mikroplastik in der Umwelt bewirkt ist zum Gutteil noch nicht bekannt (Copyright: Laura/flickr.com/
Plastik und Mikroplastik - also zu kleinen Partikeln zerriebener Kunststoff - sind heute als Abfallprodukte in der Umwelt weit verbreitet. Die Forschung beginnt erst ihren Einfluss auf die Ökosysteme zu verstehen. UmweltgeowissenschafterInnen um Thilo Hofmann von der Universität Wien haben nun gezeigt, was man aus der Nanoforschung für die Analyse und Expositionsbewertung von Mikroplastik lernen kann und welche Fehler nicht wiederholt werden sollten. Ihre Studie erschien heute als Feature in der renommierten Fachzeitschrift "Environmental Science & Technology". "Mikroplastik als Quelle für die Verschmutzung von Gewässern und Meeren ist ein nicht zu unterschätzendes Problem geworden", sagt Thorsten Hüffer vom Department für Umweltgeowissenschaften der Universität Wien. ForscherInnen schätzen den Eintrag von Mikroplastik, also Teilchen mit einer Größe unter fünf Millimetern, auf rund acht Millionen Tonnen pro Jahr in küstennahen Meeresregionen. Den Hauptanteil macht sogenanntes sekundäres Mikroplastik aus, das durch den Zerfall verschiedenster Plastikprodukte entsteht.
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