Studie: Lüftungsanlagen besser als ihr Ruf - keine "Keimschleudern"
Im Sommer flüchtet man gerne einmal in die eigenen vier Wände, um der drückenden Hitze im Freien zu entgehen. Wie man in seinem Zuhause für gute Luft und ein angenehmes Raumklima sorgt, erklärten die Autoren der Studie "Bewohnergesundheit und Raumluftqualität" am Donnerstag bei einem Pressegespräch in Wien. Dabei wurde auch betont, dass Klimaanlagen schon lange keine "Keimschleudern" mehr sind. "Auf Wunsch der Betreiber untersuchen wir immer wieder Klimaanlagen und dabei haben wir in den vergangenen Jahren nie Keime gefunden", erklärte Peter Tappler, Studienleiter des Österreichischen Instituts für Baubiologie und Bauökologie (IBO). Der große Vorteil von Klimaanlagen sei natürlich die Kühlung der Luft, dieses Plus habe man bei Lüftungsanlagen etwa nicht. Die Auswirkungen solcher Wohnraumlüftungsanlagen in energieeffizienten Neubauten untersuchte Tappler gemeinsam mit Hans-Peter Hutter, dem medizinischen Leiter, in der weltgrößten Studie zu diesem Thema. Das Ergebnis zeigt, dass Lüftungsanlagen besser sind als ihr Ruf.



