Zoll- und Außenwirtschaftsrechtstag 2025

Zoll- und Außenwirtschaftsrechtstag 2025; Credit: JKU
Zoll- und Außenwirtschaftsrechtstag 2025; Credit: JKU

Der Dialog zwischen JKU und Zollamt Österreich fand Ende November statt.

Diese in bewährter Kooperation zwischen JKU und Zollamt Österreich ausgerichtete Veranstaltung widmete sich heuer vor allem der fortschreitende Digitalisierung. Die vorgestellten Entwicklungen, von neuen IT-Systemen über KI-gestützte Abläufe bis hin zur effektiven Sanktionsdurchsetzung und dem CO2-Grenzausgleichssystem, verdeutlichten, dass diese Transformations-prozesse bereits heute die Praxis maßgeblich beeinflussen.

"Besonders wertvoll war der breite Expertenblick aus unterschiedlichen Institutionen: Strategien und Vollzugsperspektiven des Bundesministerium für Finanzen sowie des Zollamts Österreich verdeutlichten, wie sich die öffentliche Verwaltung organisatorisch, technisch und rechtlich positioniert, um künftigen Herausforderungen wirksam zu begegnen", erklärt Univ.-Prof. Walter Summersberger vom Institut für Finanzrecht, Steuerrecht und Steuerpolitik der JKU.

Das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus präsentierte aktuelle Entwicklungen im Bereich der Außenwirtschaft und den einschlägigen regulatorischen Rahmen. Die Rechtsprechungsperspektive aus dem BFG gewährte wertvolle Einblicke in die Frage, inwieweit digitale Prozesse die gerichtliche Entscheidungsfindung bereits heute beeinflussen. Schließlich zeigten Interessenvertretungen sowie Beratungsund Dienstleistungsunternehmen wie die Wirtschaftskammer Österreich , die Zollakademie Austria und MIC Customs Solutions auf, wie sich operative Abläufe und globale Lieferketten im Zuge dieser Entwicklungen nachhaltig verändern.

Zudem wurden die sicherheitspolitischen und völkerrechtlichen Dimensionen internationaler Sanktionen erörtert, ein angesichts der globalen Konfliktlage brisantes Themenfeld von hoher Relevanz.