Arsen ist in natürlicher Form fixer Bestandteil in vielen Erdböden, wie hier in der Schweiz. ForscherInnen der Uni Bern und Graz haben nun herausgefunden, dass Starkregen und Erderwärmung für die Mobilisierung des giftigen Stoffs sorgen. Foto: Uni Bern/Adrien Mestrot
Arsen ist in natürlicher Form fixer Bestandteil in vielen Erdböden, wie hier in der Schweiz. ForscherInnen der Uni Bern und Graz haben nun herausgefunden, dass Starkregen und Erderwärmung für die Mobilisierung des giftigen Stoffs sorgen. Foto: Uni Bern/Adrien Mestrot - Welche Rolle spielt Starkregen und Erderwärmung bei der Arsen-Vergiftung von Erdböden? Das giftige Arsen ist verantwortlich für Krebserkrankungen beim Menschen und kann verstärkt in Nahrungsmitteln wie Reis aufgenommen wird. Dies haben ChemikerInnen an der Uni Graz in mehreren Studien bereits nachgewiesen. Neu ist, dass der giftige Stoff - bedingt durch den Klimawandel und die damit verbundene Erderwärmung - auch weitere Ökosysteme bedroht. ,,Wir haben in Zusammenarbeit mit den Universitäten Bern und Aberdeen herausgefunden, dass bei Überschwemmungen und erhöhter Temperatur Arsen verstärkt aus Böden mobilisiert wird", erklärt der Grazer Umweltchemiker Jörg Feldmann. Die Daten wurden nun in der Publikation ,, Increasing temperature and flooding enhance arsenic release and biotransformations in Swiss soils " veröffentlicht.
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