Die Schule liefert nicht nur Abhilfe bei akutem Wissensdurst. Gerade für geflüchtete Jugendliche dient sie auch als sozialer Ankerpunkt in der neuen Heimat.
"Die Flüchtlinge als solche gibt es nicht". Was in den Augen mancher zunächst eine homogene Menschenmasse war, birgt zweifellos eine beträchtliche Vielfalt an Individuen. ForscherInnen der Universität Wien analysieren die daraus resultierenden Chancen und Herausforderungen an das Bildungssystem. Die Flüchtlingsbewegung kann für Österreich und Europa in vielerlei Hinsicht ein Anlass sein, bisherige Strukturen neu zu denken. Ein wichtiges Beispiel dafür ist das Bildungssystem. Um für das Gemeinwohl und für die einzelnen Menschen sinnvolle Anpassungen vorzunehmen, bedarf es jedoch einer gründlichen Analyse des Status Quo. Tatjana Atanasoska vom Zentrum für LehrerInnenbildung und Michelle Proyer vom Institut für Bildungswissenschaft untersuchen im Rahmen ihres Forschungsprojekts "On the brink of education", wie es geflüchteten Jugendlichen in Österreichs Bildungssystem bislang gelingt, sich einzufinden.
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