Wichtige Rolle von Schwann-Zellen in der Entstehung von Keloiden identifiziert

Ein Forschungsteam der MedUni Wien hat die Entwicklung von Keloiden - tumorähnliche Vernarbungen der Haut - untersucht und eine signifikante Beteiligung von Schwann-Zellen an deren Wachstum entdeckt. Dadurch eröffnet sich mit der gezielten Behandlung, welche speziell gegen diese Zellen gerichtet ist, ein neuer möglicher Therapieansatz. Die Ergebnisse der Studie wurden aktuell im Journal Matrix Biology veröffentlicht. Keloide sind tumorähnliche Vernarbungen der Haut, welche kontinuierlich über den Wundrand hinauswachsen. Sie können bereits nach minimalen Verletzungen, wie einem Insektenstich, entstehen und PatientInnen durch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sowohl physisch als auch psychisch stark belasten. Die derzeitigen Therapiemöglichkeiten bei Keloiden sind begrenzt und führen auch nach operativer Entfernung oft zu einem erneuten Wachstum. Trotz jahrzehntelanger Forschung konnte bis heute noch keine konkrete Ursache für die Entstehung von Keloiden identifiziert werden.
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