Das interdisziplinäre Projekt ,,Parallelwahl" testeste rund um die steirische Landtagswahl Ende Mai 2015 sowie auch bei der HochschülerInnenschaftswahl an der Uni Graz das Wahlverfahren. Foto: pixabay.com
<a class="lightbox" rel="lightbox[news]" title="" href="
Christian Klamler, Richard Sturn und Peter Filzmaier (v.l.) präsentierten die Ergebnisse des Projekts Parallelwahl. Foto: Uni Graz/Pichler
Wer in der steirischen Landtagswahl seine Stimme abgegeben hat, musste sich mittels Ankreuzen für eine einzige Partei entscheiden und die restlichen Parteien ablehnen. So ist das Wahlrecht in Österreich. Doch sind wir wirklich mit der gewählten Partei hundertprozentig einverstanden? Gibt es nicht viele SteirerInnen, die auch anderen Parteien teilweise zustimmen? Empfinden die Wahlberechtigten das jetzige Verfahren der Stimmabgabe als gut? Oder wäre die demokratiepolitische Zufriedenheit bei anderen Wahlrechtsformen höher? Dass Wahlen ganz anders abgewickelt werden können, das testete das interdisziplinäre Projekt ,,Parallelwahl" der Karl Franzens-Universität Graz rund um die steirische Landtagswahl Ende Mai 2015 sowie auch bei der HochschülerInnenschaftswahl an der Universität selbst. So konnten die WählerInnen neben ihrer ,,normalen" Stimmabgabe beispielsweise die Parteien mittels Platzziffer reihen oder eine Gesamtpunktezahl nach Belieben an eine oder verteilt auf mehrere Listen vergeben. Das Projekt, das vom Institut für Finanzwissenschaft und Öffentliche Wirtschaft der Uni Graz durchgeführt wird, hat dafür auch am Tag der Landtagswahl eine ,,exit poll" als persönliche Befragung von rund 1000 WählerInnen beim Verlassen des Wahllokals durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Erhebung präsentierten die Projektleiter Richard Sturn und Ao.Univ. Christian Klamler gemeinsam mit Peter Filzmaier, Wahlforscher und Professor für Politische Kommunikation an der Uni Graz, am 21. Oktober 2015 im Rahmen einer Pressekonferenz.
TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT
And extend your reading, free of charge and with no commitment.