Benedikt Harzl nimmt in einer Sonderausgabe der Podcast-Gesprächsreihe ’HörSaal’ aktuelle Einschätzungen zur Lage in Belarus vor und erklärt auch, warum die Proteste jetzt gerade besonders langanhaltend und heftig sind. Foto: Uni Graz/Tzivanopoulos.
Benedikt Harzl nimmt in einer Sonderausgabe der Podcast-Gesprächsreihe 'HörSaal' aktuelle Einschätzungen zur Lage in Belarus vor und erklärt auch, warum die Proteste jetzt gerade besonders langanhaltend und heftig sind. Foto: Uni Graz/Tzivanopoulos. Die Wiederwahl von Alexander Lukaschenko zum Präsidenten Weißrusslands in diesem Sommer war gefälscht und soll annulliert werden - zu diesem Schluss kam Anfang November die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Damit unterstrich sie die Forderung der Opposition sowie der weißrussischen Bevölkerung, deren monatelangen Proteste vom Regime bisher brutal unterdrückt wurden. ,,Lukaschenkos Zeit ist mittelbis langfristig definitiv vorbei. Es gibt guten Grund zur Annahme, dass der Kreml bereits an einem Nachfolgemodell bastelt. Die Lage ist derzeit aber extrem verfahren, weil sehr viele unterschiedliche Akteure unterschiedliche Interessen durchsetzen wollen", beschreibt Benedikt Harzl vom Zentrum für Osteuropäisches Recht der Universität Graz die Situation.
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