Die Verteilung der verschiedenen Ethnien in den Westbalkan-Staaten 2008. Grafik: Wikimedia Commons
Um die Aussöhnung zwischen den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens sowie Albanien zu unterstützen und den Prozess ihrer Integration in die Europäische Union voranzutreiben, lädt die österreichische Bundesregierung am 27. August 2015 zum Westbalkan-Gipfel nach Wien. Im Mittelpunkt des Treffens der Staatsund Regierungschefs, Außenund Wirtschaftsminister werden Möglichkeiten der Annäherung und verstärkten regionalen Zusammenarbeit stehen. Die ,,Balkans in Europe Policy Advisory Group" (BiEPAG), eine Gruppe von WissenschafterInnen aus der EU und dem Westbalkan, die vom Zentrum für Südosteuropastudien der Karl-Franzens-Universität Graz in Kooperation mit dem European Fund for the Balkans koordiniert wird, hat ihre Expertise in der Vorbereitung des Gipfels eingebracht. Vorschläge zur Lösung von Konflikten - Im Auftrag des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA) hat die BiEPAG eine Studie und konkrete Vorschläge zur Lösung von bilateralen Konflikten ausgearbeitet. Darin empfehlen die ExpertInnen ein verstärktes Engagement der EU zur Beilegung von Auseinandersetzungen, wie zum Beispiel Grenzstreitigkeiten. Die Studie wird in Anwesenheit der Außenminister Albaniens und Bosnien und Herzegowinas sowie von VertreterInnen des BMEIA und der Europäischen Kommission im Rahmen des Gipfels präsentiert. Zivilgesellschaftliche Konferenz - Des Weiteren hat die BiEPAG eine zivilgesellschaftliche Konferenz vorbereitet, deren Ergebnisse während des Gipfels präsentiert werden, mit konkreten Politikempfehlungen im Bereich Medienfreiheit, Schaffung von Arbeitsplätzen und regionaler Kooperation.
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