TU Wien präsentiert sensorlose Reluktanzmotoren
Auf der Fachmesse SPS IPC Drives präsentiert die TU Wien erneut wesentliche Verbesserungen in der Elektromotorentechnik: Eine neue Generation von Reluktanzmotoren kommt ohne fehleranfällige Sensoren aus. Elektromotoren, die mit Permanentmagneten funktionieren, bringen ein Problem mit sich: Die besonders starken Magnete, die man dafür braucht, enthalten Seltenerdmetalle, die schwer verfügbar sind. Das ist einer der Gründe dafür, dass Synchron-Reluktanzmotoren immer interessanter werden. Der Rotor eines solchen Motors braucht weder Permanentmagnete noch Wickelspulen, außerdem haben Reluktanzmotoren einen besonders hohen Wirkungsgrad. An der TU Wien gelang es nun, diesen Motorentyp entscheidend zu verbessern: Durch eine neuartige Regelung kann man nun ganz auf Lagesensoren verzichten, die bisher immer als entscheidende Schwachstelle galten. Außerdem lässt er sich durch die spezielle Regelung hochdynamisch, stufenlos und ruckelfrei regeln. Der richtige Takt - Wie bei anderen Motorentypen sind auch im Synchron-Reluktanzmotor rund um den Rotor Elektromagnete angeordnet, die je nach Lage des Rotors richtig gepolt werden müssen, um den Rotor in Drehung zu versetzen.



