Abbildung: Theophil Hansen, Musikvereinsgebäude, Längsschnitt durch den "Goldenen Saal" (Detail der Entwurfszeichnung), Akademie der bildenden Künste Wien, Kupferstichkabinett
Anlässlich des 200. Geburtstages von Theophil Hansen findet die letzte große Ausstellung im Jubiläumsjahr statt - mit Kooperation der TU Wien. In Kopenhagen geboren und zum Architekten ausgebildet, in Athen künstlerisch gereift und ab 1846 in Wien tätig, avancierte Theophil Hansen innerhalb weniger Jahre zum maßgeblichen Baukünstler der Zweiten Gesellschaft und der gesamten Ringstraßen-Zeit. Als Vertreter des Historismus prägte er mit seinen Stilvorgaben die Architektur der Epoche. Ihm verdankt die Stadt eine Reihe prominenter Monumentalbauten - u. a. den Musikverein, die Akademie der bildenden Künste Wien und die Börse, das Waffenmuseum des Arsenals, die Evangelische Schule am Karlsplatz und das Parlament. Das Jubiläumsjahr sowie die bevorstehende Generalsanierung der Akademie der bildenden Künste Wien bilden den Anlass, Hansens Planbestand des Akademiegebäudes im Kontext dieser Wiener Bauten in einer - als Kooperationsprojekt des Kupferstichkabinetts der Akademie und der Abteilung Kunstgeschichte der Technischen Universität Wien realisierten - Ausstellung zu präsentieren.
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