Selbstfahrende Autos eröffnen uns tolle Chancen - aber auch verkehrsplanerische Risiken. [1]
Dem Straßenverkehr stehen große Umwälzungen bevor: Die Auswirkungen selbstfahrender Autos sind nicht nur positiv, sagt eine von der TU Wien initiierte Studie. Der Siegeszug der selbstfahrenden Autos ist wohl nur noch eine Frage der Zeit. Irgendwann in den Dreißigerjahren, so schätzt Prof. Günter Emberger von der TU Wien, werden auf unseren Straßen mehr autonome Fahrzeuge als von Menschen gelenkte Fahrzeuge unterwegs sein. Die Auswirkungen dieser Revolution werden oft unterschätzt: Wie eine Studie der TU Wien, der BOKU Wien und der Universität Leeds zeigt, werden selbstfahrende Autos unser Mobilitätsverhalten völlig verändern - mit teilweise problematischen Folgen: Die Anzahl der mit dem Auto zurückgelegten Kilometer pro Person werden steigen, der öffentliche Verkehr gerät unter Druck, die Zersiedelung nimmt noch weiter zu. Damit die nächste Mobilitätsrevolution eine Erfolgsgeschichte werden kann, muss man jetzt die nötigen politischen Rahmenbedingungen schaffen. Die Ergebnisse wurden im September erstmals bei einem eigens dafür veranstalteten wissenschaftlichen Workshop präsentiert und stoßen nun international auf großes Interesse. Günter Emberger plant bereits weitere Kooperationen und Workshops in Asien.
TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT
And extend your reading, free of charge and with no commitment.